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Anlagenbau-Grundwissen
Mancher Erbauer ist für Anregungen für den Bau einer Modellbahnanlage dankbar. Wir bieten hier zunächst einige Gleispläne für kleine, platzsparende Modellbahnanlagen mit einer Fläche bis etwa drei Quadratmetern. Wenn Sie eine Modellbahnanlage bauen, kommen viele Fragen auf Sie zu. Diese reichen von den Schreinerarbeiten vom Anlagenunterbau bis zur Steuerung der Anlage. Dabei spielt auch die gewünschte Gleisanlage und die Landschaft eine Rolle. Dann stellt sich die Frage, ob die Anlage transportabel sein soll. Empfehlenswert ist, dass die Anlage so stabil gebaut wird, dass sie bei Platzmangel eventuell an die Wand gestellt oder transportiert werden kann. Transportable AnlagenTransportable Anlagen, die länger als etwa 2,5 Meter sind, müssen aus mehreren Anlagenteilen bestehen, damit sie auch durch das Treppenhaus transportiert werden können. Sie müssen sich auch Gedanken machen, wie Sie die Anlage aus dem Raum kriegen, wenn es im Hausflur eng her geht. Lassen Sie aber nicht zu viele Probleme auf einmal auf sich zukommen, sondern gehen Sie einfach in den Baumarkt und bestellen Sie eine Sperrholzplatte mit den üblichen Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter. Falls Sie keine Transportmöglichkeit (Dachgepäckträger Ihres Autos oder Lieferwagen) haben, lassen Sie sich die Holzplatte vom Schreiner oder Baumarkt anliefern. Diese Sperrholzplatte sollt mindestens eine Stärke von 8 Millimeter für die Gleistrassen haben. AnlagenunterbauZusätzlich braucht man einen Rahmen aus Aluprofilstangen oder aus Rahmenschenkeln. Holzbretter mit 20 Zentimetern Breite und 20 Millimeter Dicke sind allerdings stabiler als beispielsweise Rahmenschenkel mit 6 x 4 cm. Haben Sie die Sperrholzplatte mühelos durch das Treppenhaus an den vorgesehenen Platz transportiert, sind die Abmessungen wohl in Ordnung. Sie können jetzt im Baumarkt zwei Rahmenbretter mit 2,5 Meter Länge und zwei mit 125 cm x 4 cm = 121 cm kaufen und als Anlagenunterbau Zuhause zusammenschrauben. Wenn die Anlage aber ein hohes Gebirge bekommt oder mehrere Gleisebenen haben soll, ist zu überlegen, ob sie dann auch noch durch das Treppenhaus passt. Höhe Berge können abnehmbar gestaltet werden. Auch ein Schattenbahnhof oder eine Gebirgsstrecke kann abnehmbar gebaut werden. Ist die Anlage für den Transport zu groß, baut man zwei oder mehrere kleinere Anlagenteile (Module) und schraubt sie zusammen. AnlagentypenNach der Anlagenform können Modellbahnanlagen unterschieden werden. es gibt rechteckige Anlagen, Anlagen in L-Form, Rundumanlagen und Anlagen mit mehreren zungenförmigen Anlagenteilen, die einen ganzen Raum ausfüllen. Eine Modellbahnanlage im Bücherregal ist besonders platzsparend. Für eine Regalanlage in Größe N braucht man wenig Platz. Die beiden Gleisschleifen links und rechts an der Wand brauchen etwas mehr Platz als die geraden Gleise. Rechteckige ModellbahnanlagenRechteckige Modellbahnanlagen sind besonders dann beliebt, wenn sie nach dem Gebrauch an die Wand gelehnt (oder geklappt) werden sollen. L-förmige AnlageWer etwas mehr Platz hat, baut vielleicht eine L-förmige Anlage, die an zwei Wänden des Raumes steht. Ringsumanlagenstehen an allen vier Wänden des Raumes. Die Eingangstüre sollt aber frei bleiben. Das wird oft durch eine hochklappbare Gleistrasse gemacht. Zungenförmige AnlageZungenförmige Anlagen haben zusätzliche Anlagenteile, die in den Raum hineinragen. Diese sind dann von mehreren Seiten zugänglich. Wir beschränken uns in der ersten Folge dieser Serie auf rechteckige Anlagen. Anlagenunterbau Anlagenplanung • Die Planung einer Gleisanlage • Die Planung der Landschaft Wenn Sie eine Modellbahnanlage planen, sieht die Gleisanlage bei einer Gebirgsanlage anders aus als bei einer Anlage mit Flachland. Gebirgsanlagen erfordern einen Geländeunterbau. Hier werden Sperrholzplatten (Spanten) entsprechend dem Geländeverlauf eingesetzt. Darauf kommen dann Geländematte, Fliegengitter oder Karton als Geländeunterbau. Die Anlage kann sich sowie bei der Gleisanlage als auch in der Landschaft an ein Vorbild anlehnen, wobei Maßstabsverkürzungen kaum zu vermeiden sind. Ob Sie bei der Planung nach freien Gedanken vorgehen oder ein Computerprogramm zuhilfe nehmen, ist Geschmacksache. Größere Anlagen Bild 10 zeigt ein Bild vom Bahnhof Esslingen mit umgebenden Gebäuden. Gebäude Oftmals hat man nicht mehr genügend Platz, um eine Stadt oder auch nur eine Straßenzeile aufzubauen. Für diesen Fall empfiehlt sich eine Gebäudezeile als Hintergrundkulisse oder in Halbreliefbauweise, bei der die Gebäude in der Tiefe halbiert sind. Die Gleisanlage Die Planung einer Gleisanlage ist eine Herausforderung für einen Neuling. Je nach Anlagentyp (Gebirgsanlage, Flachlandanlage oder Hafenanlage) unterscheidet sich der Gleisplan. Ein Gleisplan kann sich nach Vorbildern orientieren oder nach freier Phantasie gebaut werden. Auf weniger als drei Quadratmetern Fläche lässt sich kaum eine Gleisanlage gemäß einem Vorbild verwirklichen, außer man verkürzt beispielsweise Bahnhofsanlagen entsprechend dem Platzbedarf. Die Gleisanlage besteht aus einem oder mehreren Bahnhöfen und einer dazwischen liegenden Strecke. Die Strecke kann eingleisig oder zweigleisig sein. Der zweite Bahnhof kann ein unterirdischer Bahnhof (Schattenbahnhof) sein. Der Trick für lange Strecken Um lange Strecken zu erhalten, auf denen mehrere Züge verkehren, baut man eine zweigleisige Strecke mit zwei Gleisschleifen, die unter dem Namen Hundeknochen bekannt ist. Bild 2 bis und Bild 7 sind solche Gleisanlagen. Landschaftstypen Die Landschaft Gebirge oder Flachland sind die grundsätzlichen Landschaftstypen, aber auch eine Mittelgebirgslandschaft wird oft aufgebaut. Es ist vorteilhaft, wenn man sich schon bei der Planung der Gleisanlage Gedanken über die Landschaft macht. Lassen Sie sich aber nicht von zu vielen Informationen verwirren: Bauen Sie einfach mal die Gleisanlage für Ihren Traumbahnhof auf. Landschaftsplanung Für die Landschaftsplanung orientiert man sich gerne an Vorbildlandschaften oder an Modellbahnanlagen, die den eigenen Geschmack treffen. •Bilder von Vorbildlandschaften •Bilder von Modellbahnanlagen. Mancher stellt aber auch einfach mal einige Gebäude auf die leere Sperrholzplatte und lässt seine Phantasie walten. Betrieb auf der Modellbahnanlage •Handbetrieb• •automatischer Zugverkehr Handbetrieb Beim Handbetrieb fahren Sie Ihre Züge manuell mit einem oder mehreren Modellbahntrafos. Nur einen oder zwei Züge im Kreis herumfahren lassen wird schnell langweilig. Interessanter ist ein Zugverkehr vorbildnah mit langsam anfahrenden und anhaltenden Zügen und Signalen, wobei man auch mit jedem Zug Lokführer spielen kann. Automatischer Zugverkehr Beim automatischen Betrieb steuert eine Blocksteuerung den Betrieb mit mehreren Zügen, so dass kein Auffahrunfall passiert. Die Verdrahtung der Gleise, Weichen und Signale ist manchem Modellbahner ein Graus. Hinzu kommt noch die Wahl, welche Steuerung für die Anlage eingesetzt werden soll: Modellbahntrafos, Digitalsteuerung oder Intelligente Modellbahnsteuerung mit dem Computer (PC). Meistens beginnt man zunächst, die Züge mit Modellbahntrafos zu fahren. Wenn dies nicht mehr möglich ist, wird Ausschau nach einer Steuerung gehalten. Für den gleichzeitigen Betrieb mit mehreren Zügen kommen Sie ohne Gleistrennstellen nicht aus, denn die Gleisanlage muss in sogenannte Blockabschnitte unterteilt werden. Man kann gleich beim Verlegen der Gleise Isolierschienenverbinder einbauen oder später die Gleise mit einer Trennscheibe durchflexen. Dazu überlegt man sich, wo die Blocksignale, Einfahrsignale in den Bahnhof und Ausfahrsignale aufgestellt werden sollen. Kurz vor jedem Signal wird die Trennstelle für einen Halteabschnitt eingebaut. Wenn Sie eine komfortable Steuerung einsetzen, brauchen sie noch eine zweite Trennstelle davor für einen Bremsabschnitt. Schattenbahnhof Wenn Sie einen Schattenbahnhof auf einer tiefer liegenden Ebene bauen möchten, setzen Sie unter den Rahmen oder die obere Holzpatte eine zweite Holzplatte. Diese wird mindestens 20 Zentimeter tiefer angeschraubt. Gleisunterbau Ist der Anlagenrahmen erstellt, wird die Grundlage für das Verlegen der Gleise gebaut, Gleisunterbau genannt. Im Bahnhof ist das eine große Sperrholzplatte. Auf den Strecken vor und nach dem Bahnhof sind das schmale Streifen einer Sperrholzplatte, die entsprechend dem Gleisverlauf ausgesägt werden. Eine elektrische Stichsäge ist dafür gut geeignet. Dazu legt man am einfachsten die Gleise auf die Holzplatten, zeichnet deren Verlauf an und zeichnet etwas breiter den Sägeschnitt an. Dann werden die Gleise wieder abgenommen und die Stichsägt tritt in Aktion. Die jetzt ausgesägte Gleistrasse wird am besten auf senkrecht gestellten Lattenstücke gelegt, die am Rahmenunterbau festgeschraubt werden. Es gibt auch stabilere Methoden. Bei Steigungsstrecken mit maximal 4 % Steigung erhöht oder senkt man die Gleistrasse um 4 Zentimeter pro einem Meter Länge. Gleispläne Gleispläne von Modellbahnanlagen sind der erste Schritt zur Anlagenplanung. Wenn Sie sich eine Modellbahnanlage bauen möchten, halten Sie wahrscheinlich Aussicht nach dem geeigneten Gleisplan. Auch für weitere Informationen, die für den Bau und den Betrieb einer Modellbahnanlage nützlich sind, verraten wir alle Tricks. Sie sind für ein paar geniale Tipps sicherlich dankbar. Wir behandeln alle Themen für den Bau von Modellbahnanlagen. Planung oder spontane Inspiration sind beide akzeptable Planungsmethoden. Der Künstler wird eher das erstere wählen und der Techniker wird vielleicht eher nach der Planungsmethode vorgehen. Anlagentypen Wenn Sie eine Modellbahnanlage planen haben Sie vielleicht schon gewisse Vorstellungen bezüglich der Gleisanlage und der Landschaft. Mancher liebt die Nebenbahnromantik mit einem kleinen Endbahnhof. Vielleicht möchten Sie lieber einige lange Züge auf einer zweigleisigen Strecke fahren sehen. Aber auch beides lässt sich bei entsprechendem Platzangebot realisieren. Wir präsentieren Ihnen hier einige Gleispläne mit langen Strecken für den Betrieb mit mehreren Zügen. Gleisplan zeichnen Zeichnen Sie Ihren Gleisplan mit Bleistift und Lineal, mit einem Gleisplan-programm oder mit einem Modellbahnprogramm. Anlagenformen Nach der Form der Gleisanlage gibt es • rechteckförmige Anlagen • L-förmige Anlagen • U-förmige Anlagen • zungenförmige Anlagen • Rundumanlagen Rechteckförmige Anlagen Wenn Sie wenig Platz haben, eignet sich eine rechteckförmige Anlage, die nach Gebrauch an die Wand gestellt werden kann. Beispiel: Der erste Vorschlag ist eine Gleisanlage mit zweigleisiger Strecke, Bahnhof und Schattenbahnhof. Bild 1 bis Bild 5 zeigen eine solche Gleisanlage mit den Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter mit langer zweigleisiger Strecke auf 3 Ebenen, die aus einer einzigen Sperrholzplatte ausgesägt wurde. So macht der Bau von Modellbahnanlagen Spaß: Sie fahren in den Baumarkt, holen sich eine Sperrholzplatte mit den gewünschten Abmessungen, die gut transportabel ist. Andernfalls liefert der Baumarkt die Holzplatte sicherlich gerne zu einer geringen Gebühr bei Ihnen vor das Haus. Denken Sie aber daran, daß die Platte durch das Treppenhaus in die Wohnung oder den Modell-bahnraum getragen werden muß. Eine Länge von mehr als 2,5 Metern kann für den Transport problematisch werden. Jetzt beginnen Sie mal ganz locker Gleise nach ihrem Geschmack zu verlegen. Das könnte wie im Bild 1 aussehen. Anlagenplanung Natürlich können Sie auch zuerst einen maßstäblichen Gleisplan zeichnen und die Größe der Sperrholzplatte danach aussägen oder im Baumarkt sägen lassen. Die ersten Überlegungen Die Anlagenplanung könnte nach folgenden Methoden unterschieden werden: • spontane Inspiration • Gleispläne suchen • Gleise auslegen Planungsmethode Spontane Inspiration Göttliche Eingebung wäre für den Begriff „spontane Inspiration“ etwas übertrieben, aber ein kreativer Modellbahner greift zu Bleistift und Papier oder gleich zu den Gleisen, wenn er einen Einfall hat. Wenn Sie keine Lust oder Geduld zum Zeichnen Ihrer Gleisanlage haben, kaufen Sie sich ein paar Gleise der gewünschten Größe (H0, N oder Z) und legen sie auf die Sperrholzplatte. Vielleicht stellen Sie auch ein Bahnhofsgebäude und ein paar Häuser auf. Planungsmethode • Gleispläne Epoche Die Epoche ist der Zeitabschnitt, in dem das Anlagenthema spielt. Oft werden die fünfziger Jahre als Thema gewählt, weil damals noch Dampfloks fuhren. Viele Modellbahner ignorieren die Epoche und fahren alle Züge, die ihnen gefallen. Das Anlagenthema Das Thema der Anlage kann bahntechnisch gesehen eine zweigleisige Strecke im süddeutschen Raum oder im Alpenland sein. Oder vielleicht eine Hafenanlage an der Nordseeküste? Beim Thema der Anlage kommt also auch die Landschaft ins Spiel. Wenn Sie eine große Modellbahnanlage bauen, lassen sich mehrere Landschaften beispielsweise von den Alpen bis zur Nordseeküste aufbauen. Die verschiedenen Landschaften können durch Bretter mit passenden Hintergrundkulissen oder durch mehrere Räume getrennt werden oder einfach ineinander übergehen. Wie baut man eine Modellbahnanlage? Grundsätzlich kann unterschieden werden, ob die Anlage stationär aufgebaut wird oder transportabel sein soll. Besser, aber aufwändiger ist eine transportable Anlage, weil sie auch mal weggeräumt werden kann, falls beispielsweise der Teppichboden ausgewechselt oder renoviert wird. Besteht die Anlage aus mehreren Teilen, müssen diese zusammengeschraubt werden. Für Ihre stationäre oder transportable Heimanlage genügt es, wenn Sie die Anlagenteile beliebig zusammenschrauben, weil sie ja nach einem neuen Zusammenbau genauso aufgebaut werden. Modulanlagen Modulanlagen bestehen aus mehreren Anlagenteilen, die gut transportiert und schnell aufgebaut werden können. Das ist etwas für Modellbahner, die auf Ausstellungen gehen, um ihre Künste zu zeigen. Module (Anlagenteile) Module sind Anlagenteile, die beispielsweise für Ausstellungen zusammengebaut werden. Bei Modulanlagen, die von verschiedenen Erbauern und Besitzern zusammengebaut werden, müssen die Seitenbretter und die Gleisübergänge immer gleich sein. Die Module müssen in jeder Kombination zusammenpassen. Aufwändiger ist eine Modulanlage, weil sie aus mehreren Anlagenteilen (Modulen) besteht und diese an den Gleistrennstellen zusammenpassen müssen. Am besten baut man immer zumindest zwei Module auf und schraubt diese zusammen. An den Brettern der beiden Module, die zusammenstoßen, werden Paßstifte eingebaut. Diese bestimmen beim Zusammenbau der beiden Module immer die genaue Position. Gleistrassen Ist der Rahmen für die Anlage fertiggestellt, kann mit dem Bau der Gleistrassen begonnen werden. Meistens sollen die Züge nicht nur in der Ebene fahren, sondern auch mal einen Höhenunterschied überwinden. Und um eine lange Strecke zu erzielen, baut man mindestens zwei Ebenen auf. Bei kleinen Anlagen mit etwa 2,5 x 1 Meter nimmt man eine Sperrholzplatte mit 2,5 x 1 Meter und etwa 4 mm Stärke und sägt die Gleistrassen aus, die höher oder tiefer als die Ebene Null vom Bahnhof liegen (Bilder 1 bis 4). Soll die Anlage einen Schattenbahnhof bekommen, kauft man eine zweite Platte gleicher Größe und setzt sie darunter. Bahnhöfe In Personenbahnhöfen steigen die Reisenden ein und aus. In Güterbahnhöfen werden Güter verladen. Bahnhöfe haben immer mehrere Gleise. Wichtig ist, daß die einzelnen Gleise gleich beim Aufbau mit Isolierschienenverbindern elektrisch voneinander getrennt werden. Dann können die Gleise einzeln mit Schaltern oder einer Steuerung eingeschaltet werden, damit nur ein Zug aus dem Bahnhof ausfährt. Brücken Brücken haben auf Modellbahnanlagen einen besonderen Reiz. Eine Brücke kann auch nachträglich eingebaut werden, indem man die Gleistrasse an der entsprechenden Stelle durchsägt, so daß die Brücke eingepasst wird. Module zusammenbauen Die vier Bretter eines Modulkastens werden zusammengeleimt und mit sogenannten Spaxschrauben verschraubt. An den Ecken können Verbindungswinkel angeschraubt werden. Zur zusätzlichen Stabilität sollten noch Bretter als Querverstrebung eingebaut werden. Vielleicht möchten Sie in die Ecken Standfüße anschrauben. Sollen diese abnehmbar sein, dann müssen in der einen Richtung und auch 90 Grad in der anderen Löcher mit mindestens 10 Millimeter gebohrt werden, um 10 mm Schrauben durchzustecken. Auch in die Trassenbretter werden die Löcher durchgebohrt. Dann kann man die M10-Schrauben durchstecken und mit Flügelmuttern festdrehen. Eine Unterlagscheibe gehört unter die Flügelmutter. Wenn Sie die Gleise an den Modulkanten mit Schienenverbindern verbinden, muss die Gleistrasse nicht auf den Millimeter genau stimmen. Wenn sie aber die Schienenverbinder weglassen möchten, ist Präzision angesagt: Befestigen sie die Gleistrassen genau an denselben Stellen. Oder machen Sie die Gleistrasse nicht bombenfest, so dass diese beim Zusammenfügen zweier Module etwas justiert werden können. Die Module werden mit M10 Schrauben und Flügelmuttern zusammengeschraubt. Dann können Sie auch leicht auseinandergebaut werden. Sie können auch M8-Schrauben nehmen. Aber Unterlegscheiben sind wichtig, damit sich Schrauben-kopf und Flügelmutter nicht in das Holz einziehen. Ein Tal auf einer Modulanlage Modulanlagen haben leider meistens eine geringe Tiefe. Bei Größe N beträgt sie beispielsweise 50 bis 60 Zentimeter. Das ist zwar für den Transport recht günstig, aber für die Geländegestaltung nicht. Das Gelände hat eine zu geringe Tiefe. Um eine Tiefenwirkung zu erzielen, muss man entweder eine Hintergrundkulisse anbringen oder den Hintergrund beispielsweise mit hohen Gebäuden abschließen. Bei einer Anlage mit Brücke oder Brückenmodul steigt Das Gelände fast vom Boden auf eine Höhe von 80 Zentimetern an. Das ergibt eine ausreichende Tiefe und eine gute Tiefenwirkung. Straßenbau Der Autoverkehr hat einen besonderen Reiz. Zum Bau von Straßen mit dem drahtgeführten Verkehr nach dem Faller Car System wird Stahldraht oder Magnetband auf den Straßen verlegt. Dieser wird mit Spachtelmasse überzogen und dann Straßenfarbe aufgestrichen. Im Bericht über die Anlage "Heinrichshausen" sind weitere Tipps und Anregungen dargestellt. Der Zugbetrieb beim Vorbild und auf Modellbahnanlagen Einfache Spielanlagen und Testanlagen Wer nur eine Testanlage oder einfache Spielanlage für die Kinder wünscht, kann sie im einfachsten Fall wie im Bild 35 auf einen Faltkarton aufbauen. Eine Sperrholzplatte ist aber die bessere Lösung. Hier wurden für den Autoverkehr Stahldrähte aufgeklebt und mit Spachtelmasse überzogen. Danach wird abgeschliffen und Straßenfarbe aufgestrichen. Dann kann der Autoverkehr mit dem Faller Car System beginnen. Bild 33 ist eine Anlage von Kurt Nesslhauf mit Nebenbahnhof und schöner Landschaft. Bild 35 ist eine Kartonanlage mit Straßen als Bergstrecke und Straßenkreuzung Anspruchsvolle Anlagen Bild 34 ist eine Anlage von Noch. Große Modellbahnanlagen und Vereinsanlagen Modellbahnclubs bauen in der Regel eine große Modellbahnanlage mit regem Zugbetrieb. Dies nicht nur für anspruchsvolle Clubmitglieder sondern auch um Besucher zu begeistern und durch Eintrittsgelder weitere Investitionen zu finanzieren. Bild 36 ist der Bahnhof auf der Heininger Clubanlage mit Blick auf die Bergstrecke. Bild 37 ist die Vereinsanlage in Bietigheim-Bissingen Bild 38 ist ein Teil der Vereinsanlage Winnenden | Bild 1 Kleine Anlage "Sulzgries" im Bau. Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter Bild 2 Kleine H0-Anlage "Sulzgries" im Bau Bild 4 Kleine H0-Anlage "Sulzgries" im Bau Bild 5 Kleine Anlage "Sulzgries" Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter Bild 6 Kleine Anlage "Sulzgries" mit Autostraße im Bau. Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter Bild 7 H0-Anlage "Schwaikheim" Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter Bild 8 U-förmige H0-Anlage im Bau Bild 9 Anlagenteil Geißlingen (Schwäbische Eisenbahn) im Bau Bild 10 H0- Anlage Esslingen mit Straßenbahn Bild 11 Erweiterter Gleisplan mit 3 Ebenen mit Bahnhof, davor eine tiefer liegende Paradestrecke und Schattenbahnhof Bild 12 Anlage Esslingen im Bau Bild 13 Esslingen Straßenbahn im Bau Bild 14 Anlage Esslingen Bahnhofstraße und Martinstraße im Bau Bild 15 Gesamtansicht unserer H0-Anlage Esslingen von der Bahnhofstraße aus gesehen Bild 16 Bahnhof der H0-Anlage Esslingen. Die Gleis links vom Bahnhof führen in den Schattenbahnhof. Bild 17 Bahnhofstraße der H0-Anlage Esslingen mit Autoverkehr Bild 18 Anlage Esslingen Bahnhofstraße mit Straßenbahn
Bild 20 H0-Anlage Esslingen Richtung Oberesslingen Bild 21 Originalbild vom Bahnhof Esslingen als Hintergrundkulisse Bild 22 H0-Anlage Esslingen Richtung Oberesslingen Bild 23 Bahnhof Geißlingen in H0 Bild 21 N-Modulanlage MEC Esslingen im Bau Bild 24 Höhenunterschiede durch Gleiswendel überwinden. Bild 25 Abstellbahnhof beim MEC Stuttgart Bild 26 Gleisplan von Herrn Heim zur geplanten Anlage Bild 27 Wer keinen Platz für eine Modellbahnanlage hat, kann ein Diorama bauen. Bild 28 Planung nach Vorbildern: Esslingen Marktplatz mit Blick auf die Burg Bild 29 Planung nach Vorbild: Esslingen Bahnhofstraße 30er Jahre Bild 30 Zusammengesetztes Bild als Anlagenplanung Bild 31 Die Straßenbahn ist eine Alternative zum Zugverkehr Bild 32 Verkehrsanlage 2 x 1 Meter für reinen Autoverkehr Bild 33 Anlage mit Nebenbahnhof Bild 34 H0-Anlage von Noch Bild 35 Kartonanlage mit Straßen und Straßenkreuzung Bild 36 Die Vereinsanlage in Heiningen. Sie wurde inzwischen erweitert Bild 37 Der Bahnhof auf der Vereinsanlage in Bietigheim-Bissingen Bild 38 Vereinsanlage Winnenden |