Posts by Heinrich Müller

    Bahnübergang mit automatischem Halt
    Kommt ein Zug, werden Autos am Bahnübergang angehalten.
    Auf dem Gleis wird etwa einen Meter vor dem Bahnübergang ein Magnetschalter eingebaut. Er schaltet einen Zeitschalter ein, der die Fahrzeuge am Bahnübergang mit Magnetspulen (Stoppmagnete) eine einstellbare Zeit ( 5 bis 60 Sekunden) lang an, bis der Zug vorbeigefahren ist.
    Die Steuerung für die Straßenkreuzung ist dieselbe.

    Preis: € 49,50

    Straßenkreuzung und Straßeneinmündung
    An einer Kreuzung kann man den Autoverkehr durch eine Ampelanlage steuern. Ist keine Ampel mit Steuerung vorhanden, kann das Fahrzeug an einer Einmündung automatisch angehalten werden, wenn ein anderes Fahrzeug auf der Hauptstraße vorbeifährt.

    Zwei Magnetspulen werden an der kreuzenden Straße eingebaut.

    Für Fahrzeuge mit der Abstandsteuerung easy stop können auch Infrarot-Sendedioden aufgestellt werden.
    Die Infrarot-Sendedioden weerden an der Einmündung oder Kreuzung aufgestellt und der Sensor wird an der Hauptstraße aufgestellt.
    Funktion
    Fährt ein Fahrzeug auf der Hauptstraße, schaltet es mit seiner Sendediode oder über einen Magnetfeldsensor die Sendediode oder eine Magnetspule an der Einmündung ein, so daß der Motor vom Fahrzeug dort ausgeschaltet wird. Erst wenn das Fahrzeug auf der Hauptstraße etwa 20 Zentimeter weitergefahren ist, schaltet die Sendediode aus und das Fahrzeug an der Einmündung ein, so daß es fahren kann.

    Preis: 49,50 Euro

    easy Stop-Platine für Kreuzung mit Infrarot-Sendedioden


    Steuerung mit Magnetspulen


    Bushaltestelle und Parkplatz für Faller Fahrzeuge
    Im vorbildlichen Straßenverkehr fahren die Autos nicht immer nur im Kreis herum wie das auf den meisten Modellbahnanlagen und Verkehrsanlagen der Fall ist. Es hält auch mal ein Fahrzeug am Straßenrand an oder fährt auf einen Parkplatz.
    Wir haben zwei Abzweigsteuerungen im Programm, mit denen dies Möglich ist.
    Steuerung mit Infarotlicht
    Am Bus oder an anderen Fahrzeugen wird seitlich eine Infrarot-Sendediode angebracht, die an den Akku angeschlossen wird. Sie strahlt auf den Sensor der Bussteuerung. Der Sensor wird an der Einfahrt zur Bushaltestelle angebracht und schaltet den Abzweigmagnet über ein Relais auf die Haltestelle.
    Der Timer schaltet den Stoppmagnet eine Zeit lang (60 Sekunden) ein. Dann fährt der Bus oder ein anderes Fahrzeug wieder los.
    Steuerung mit Magnetfeldsensor
    Bei dieser Abzweigesteuerung wird anstelle einer Infrarot-Sendediode ein Dauermagnet und ein Magnetfeldsensor verwendet.
    Einbau Abzweigung
    Der beiliegende Elektromagnet wird rechts neben dem Führungsdraht an der Abzweigung eingebaut, so daß die Lenkdeichsel am Fahrzeug abzweigt.
    Einbau Haltemagnet
    Der Stoppmagnet wird am Ende des Parkplatzes rechts neben dem Führungsdraht so eingebaut daß der Reedkontakt unter dem Fahrzeug abschaltet. Dazu bohrt man ein Loch mit 10 mm Durchmesser und steckt diese Magnetspule bündig mit der Straße durch.
    Es können auch andere Abzweigmagnete als der beiliegende Elektromagnet angeschlossen werden.
    Preis: € 39,80
    Bushaltestelle für Fahrzeuge mit easy stop-Modul
    Im Bus wird seitlich eine Infrarot-Sendediode angebracht, die an dieselben Anschlüsse wie die vorhandene Infrarot-Sendediode angeschlossen wird. Sie strahlt auf den Sensor der Bussteuerung. Der Sensor wird an der Einfahrt zur Bushaltestelle angebracht und schaltet den Abzweigmagnet über ein Relais auf die Haltestelle.
    Mit einem weiteren Modul läßt sich eine Anlage mit zwei Parkplätzen steuern.
    Es können auch andere Abzweigmagnete angeschlossen werden.
    Preis: € 32,90


    Bussteuerung für Bushaltestelle


    Bushaltestelle und Parkplatz mit Bussteuerung für Fahrzeuge mit easy stop-Modul.


    Einbau Abzweigmagnet unter der Straße

    Märklin, HO, 3311, Wechselstromlok mit Glockenankermotor
    Württembergische Klasse C Schnellzug-Dampflokomotive
    Klasse C der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn (K.W.St.E.) in der Ausführung der Epoche I um 1915. Fahrwerk und Aufbau der Lokomotive aus Metall. Fein detailliertes Gestänge/Steuerung. Nachbildung der Bremseinrichtung, Schienenräumer etc. Glockenankermotor. 2-Licht-Spitzensignal. Alle 3 Kuppelachsen angetrieben. Tender mit Speichenräder ausgerüstet.
    nur im Test gefahren
    Preis: € 179,90

    Märklin-Bild

    Märklin, HO, 3311, Wechselstromlok mit Glockenankermotor
    Württembergische Klasse C
    Vierachser BRAWA in H0 der königlich Württembergischen Staatseisenbahn
    1. Klasse, 2. Klasse, 3. Klasse und 4. Klasse je
    neu Preis: € 49,80

    Vierachser in H0 der königlich württ. Staatseisenbahn

    Vierachser in H0 der königlich württ. Staatseisenbahn
    Der Blinker BL1 schaltet die Blinklichter auf einer Seite automatisch ein und aus. Die Fahrzeuge vom Faller Car System zweigen an einer Kreuzung ab, wenn der Abzweigemagnet eingeschaltet wird. Schaltet man den Abzweigemagnet auf Abzweigung an einer Ampel oder Straßenabzweigung, sendet eine Infrarot-Sendediode ein Signal an den im Fahrzeug eingebauten Blinker und schaltet die Blinklichter ein. Fährt das Fahrzeug um die Kurve, werden die Blinklichter automatisch wieder ausgeschaltet. Der Blinker kann auch mit einem Schalter eingeschaltet werden.
    Montage
    Das Blinker-Modul wird im Fahrzeug an passender Stelle mit Doppelseitenklebeband oder mit einem Alleskleber befestigt. Der Fototransistor wird an der Seite des Fahrzeugs montiert (angeklebt). Die IR-Sendediode wird so am Straßenrand oder am Ampelmast vor der Kreuzung aufgestellt, daß sie den Fototransistor anstrahlt und den Blinker einschaltet
    Preis: 29,50
    Wechselblinker mit Blaulicht
    Der Blinkerbaustein hat zwei blaue Leuchtdioden
    Preis: 29,50


    Platine Blinker


    Blinker eingebaut

    Neben dem Modellbahnbetrieb und Autoverkehr ist auch der Fußgängerverkehr eine Bereicherung der Modellbahnanlage oder Verkehrsanlage.
    Dazu wird unter den Gehwegplatten eine Magnetplatte (mit Elektromagnete) montiert und eine Schrittsteuerung daran angeschlossen.
    Auch ein Pferderennen oder Motoradrennen kann veranstaltet werden.
    Wir haben mehrere Magnetplatten in verschiedenen Größen dafür angefertigt.
    Die Schrittsteuerung schaltet die Magnetspulen nacheinander ein, so daß das Magnetfeld wandert. Die Fußgänger haben einen Schuh aus Eisen (Magnetfuß), der vom Magnetfeld mitgezogen wird. Auch Tiere, kleine Fahrzeuge und Pferdekutschen können bewegt werden. Allerdings bewegen sich die Figuren ruckartig.

    Magnetplatte mit 28 Magnete, Rundverkehr und Steuerung
    Menschen und Tiere bewegen sich im Kreis herum.
    Preis: mit Steuerung € 79,80

    Magnetfuß für Fußgängerfiguren und Tiere im Maßstab 0, H0, N und Z
    Preis: € 1,90

    Technische Daten
    Versorgungsspannung 12 bis 15 Volt Gleichspannung, beispielsweise von einem Steckernetzteil.
    Stromaufnahme: 200mA
    Abmessungen
    Die kleine Magnetplatte MP 1: 20 x 11 x 5 cm
    Montage der Magnetplatte
    Schrauben Sie die Magnetplatte mit vier M3-Schrauben und Schraubmuttern unter den Gehweg Ihrer Anlage.

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    Magnetplatte MP1 mit 28 Magnete und Rundverkehr


    Magnetplatte MP1 mit 28 Magnetspulen unter eine Anlage montiert


    Steuerung für Fußgängerverkehr
    Bei der automatischen Überholung wird am einfachsten das vordere Auto auf Langsamfahrt gestellt, so daß das hinterherfahrende Auto zügig überholen kann. Dazu wird an der Straße eine Infrarot-Sendediode aufgestellt, die die mit easy stop ausgerüsteten Fahrzeuge auf Langsamfahrt stellt. Die Fahrgeschwindigkeit ist mit einem Poti oder Schieberegler einstellbar.
    Das Fahrzeug schaltet mit seiner IR-Diode am Heck über einen an diesem Straßenabschnitt aufgestellten Sensor einen Abzweigmagnet. Das hinterher fahrende Fahrzeug fährt dann auf die Überholstrecke oder die Gegenfahrbahn. Als Steuerung für die automatische Überholstrecke dient ein easy stop-Modul, an das über ein Relais der Abzweigmagnet angeschlossen ist oder die Parkplatzsteuerung.
    Aufbau
    Fahrdraht für Überholstrecke mit mindestens 30 cm Länge einbauen
    und Abzweigmagnet einbauen.
    Am Straßenrand Infrarot-Sendediode aufstellen.
    Dahinter im Abstand von mindestens 25 Zentimeter Infrarotempfänger (Fototransistor) aufstellen.
    Spannungsversorgung 12 Volt (Steckernetzteil) anschließen.
    Poti auf niedrige Geschwindigkeit stellen.
    Jetzt können beliebig viele Fahrzeuge fahren.
    Preis: €34,50

    Aufbau der Steuerung für Langsamfahrt und automatische Überholung

    Abzweigung für automatische Überholung


    Steuerung für Langsamfahrt und automatische Überholung

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    Fahren beim Faller Car System mehrere Fahrzeuge mit einer Abstandssteuerung hintereinander her, soll beispielsweise das vordere Auto einmal abzweigen. Natürlich könnte man schnell mit einem Schalter den Abzweigemagnet betätigen, so daß nur ein Auto abzweigt. Ein automatischer Abzweig ist angenehmer. Dazu wird ein Fototransistor (Sensor) so am Straßenrand aufgestellt, daß er von den Infrarot-Sendedioden (hinten an den Fahrzeugen) beim Vorbeifahren und Abzweigen angestrahlt wird.
    Wird der Fototransistor von einem Fahrzeug angestrahlt, schaltet er über ein easy stop-Modul oder die Parkplatzsteuerung den Magnet auf Abzweig. Ein hinterherfahrendes Fahrzeug würde das auch machen. Aber eine Abschaltverzögerung verhindert dies. Erst nach einer einstellbaren Zeit kann wieder der Abzweigmagnet geschaltet werden.
    An ein easy stop-Modul wird ein Poti und ein Relais angeschlossen. Der Kondensator C2 sollte etwa 4,7 µF haben. Das Poti hat etwa 100 kOhm. Die Leiterbahn am Pin 7 am Timer-IC wird mit einem Messer durchgetrennt, daß Pin 7 nicht mehr am IC angeschlossen ist. Dann funktioniert diese Abstandssteuerung als Ausschaltverzögerung.

    Automatischer Abzweig oder Parkplatzsteuerung komplett mit Relais und Steckernetzteil Preis: € 39,50


    Automatischer Abzweig für Fahrzeuge mit dem Faller Car System


    Controller WS55-180 3 Phase BLDC Motor
    Controller mit oder ohne Hall-Sensoren Spannungen: 12 bis 48 VDC, Strombelastbarkeit: 10A.
    Preis: € 29,50


    Controller für Schrittmotor mit Taktgenerator im Gehäuse
    Preis: € 29,50

    Schrittmotor
    Mit diesem Schrittmotor läßt sich beispielsweise eine Drehscheibe steuern. Preis: € 9,90

    Steuerung für Schrittmotor Preis: € 29,80

    Gebäude
    Häuserzeile HZ3 Kibri mit 4 Wohnhäusern Größe H0
    mit LEDs beleuchtet. Preis € 39,90




    Verkehrsampel mit Schalter und Infrarot-Sendediode



    Häuserzeile HZ3 mit 4 Wohnhäusern Größe H0



    Controller für Linearmotor und BLDC-Motor Preis: € 7,90
    Die Tage werden kürzer und die Nächte länger und kälter. Damit beginnt auch die Modellbahnzeit. Zeigen Sie einmal was Sie drauf haben und bauen Sie eine Modellbahnanlage für den Zugverkehr, eine Verkehrsanlage für den Autoverkehr oder beides. Auch wenn Sie totaler Anfänger sind, bringen wir Sie in den Genuß einer solchen Anlage. Je nach Interesse wählt man die Größe 0, H0, TT, N oder Miniclub. Eine Modellbahnanlage kann mit oder ohne Landschaft gebaut werden.
    Was braucht man für eine Modellbahnanlage?

    Für eine einfache Modellbahnanlage braucht man Gleise, Loks, Wagen und zumindest einen Modellbahntrafo für die Stromversorgung. Gleise baut man lieber nicht auf dem Teppichboden, sondern auf einer Sperrholzplatte auf. Nur eine ovale Gleisstrecke wird schnell langweilig, wenn nur ein Zug im Kreis herumfährt. Wer keinen Platz für eine Modellbahnanlage hat, stellt sie mit der Platte nach dem Betrieb an die Wand. Dazu müssen die Gleise gut befestigt sein.
    Die große Bahn ist unser Vorbild für die Modellbahnanlage. Da gibt es Bahnhöfe mit Weichen und Signalen. Auch auf der Modellbahnanlage können auf der Strecke nach dem Bahnhof Blocksignale aufgestellt werden, wo Züge automatisch anhalten, wenn die Strecke durch einen vorausfahrenden Zug besetzt ist.
    Besonders vor dem Bahnhof muß ein Zug anhalten, wenn alle Gleise im Bahnhof besetzt sind. Also muß auch vor dem Bahnhof am Einfahrsignal ein Haltepunkt durch zwei Gleistrennstellen eingebaut werden.
    Der Bahnhof
    Eine interessante Modellbahnanlage sollte mindestens einen Bahnhof mit einigen Gleisen haben. Zwei Gleise sind das Minimum. Also nehmen wir zunächst zwei Weichen und bauen zwei Bahnhofsgleise. Links und rechts von jedem Bahnhofsgleis sollte in Fahrtrichtung rechts an den Weichen je ein Isolierschienenverbinder eingebaut sein. Kurz vor dem Ende (etwa 30 cm) sollte noch in jedes Bahnhofsgleis ein dritter Isolierschienenverbinder eingesetzt werden, damit ein abschaltbarer Halteabschnitt entsteht. Diese Halteabschnitte kann man dann im Betrieb mit einem kleinen Schalter von der Stromversorgung abschalten, damit dort die Lok stehenbleibt. Im Fahrbetrieb wird immer nur ein Bahnhofsgleis eingeschaltet, weil auf den anderen auch Züge stehen könnten, die dann gleichzeitig losfahren. Mit einem Schalter mit zwei Kontakten läßt sich gleichzeitig ein Ausfahrsignal von Rot auf Grün oder von Halt auf Fahrt stellen. Dann sieht man stets, welches Gleis eingeschaltet ist. Wenn Sie dann noch auf der Strecke nach dem Bahnhof einige Blocksignale mit Zugbeeinflussung aufstellen, haben Sie bereits einen recht interessanten Zugbetrieb.
    Gleisanlagen
    Bild 1 ist ein N-Anlage mit einem Gleisoval, die allenfalls als Testanlage dient.
    Bild 2 zeigt eine alte Modellbahnanlage in Größe H0 (Maßstab 1:87) mit drei Gleisebenen, Bahnhof und Abstellbahnhof, auch Schattenbahnhof genannt.
    Bild 3 ist eine H0-Anlage mit dem Namen "Sulzgries" mit zweigleisiger Strecke, Bahnhof, Abstellbahnhof und Autostraße.
    Bild 4 zeigt diese H0-Anlage mit zweigleisiger Strecke, viergleisigem Bahnhof und 4-gleisigem Abstellbahnhof auf drei Gleisebenen, Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter von oben im Bau.
    Im Bild 5 ist diese Anlage fertiggestellt
    Bild 6 ist ein Gleisplan für diese Anlage auf drei Ebenen wie die H0-Anlage Sulzgries.
    Bild 7 ist eine Gleisanlage mit zusätzlicher Strecke auf 4 Ebenen. So können Sie mit vier Sperrholzplatten auf kleinstem Raum eine lange zweigleisige Strecke aufbauen. Für H0 genügen Abmessungen von 1,4 x 2,5 Meter.
    Bild 8 ist eine erweiterbare N-Anlage, die als Ausstellungsanlage dient.
    Im Bild 8 ist ein Gleisplan mit Bahnhof, Abstellbahnhof und Paradestrecke auf 4 Ebenen.
    Bild 9 ist eine Modulanlage in Größe N im Bau.
    Als Planungsmethode zeigt Bild 10 die H0-Anlage Sulzgries im Bau. Test der Abmessungen durch Auflegen der Gleise.
    Bild 10 ist eine Z-Anlage mit 2-gleisiger Strecke, Bahnhof und Abstellbahnhof.
    Bild 11 zeigt den Größenvergleich dieser Ho-Anlage mit der entsprechenden Z-Anlage.
    Bild 13 ist die H0-Anlage Sulzgries im Bau. Die Abmessungen einer Anlage kann man durch Auflegen der Gleise testen.
    Bild 13 zeigt die H0-Anlage Esslingen mit Bahnhof, Straßenbahn und Autoverkehr. Ein Autoverkehr bereichert jede Modellbahnanlage.
    Die Systeme
    Ob Sie Digitalloks oder normale, analoge Loks ohne Lokdecoder fahren, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Ohne irgendeine Signalsteuerung können Sie auch mit Digitalloks nur eine einzige Lok gesichert gegen Auffahrunfälle fahren lassen. Zusätzlich nimmt man in der Regel eine sogenannte Blocksteuerung, bei der ein Zug hinter sich einen Gleisabschnitt stromlos schaltet.
    Der nächste Schritt
    Wenn Sie eine Gleisanlage gebaut haben, werden Sie wahrscheinlich in freudiger Erwartung einen Modellbahntrafo anschließen und eine Lok oder einen Zug fahren. Sind an den Bahnhofsgleisen Schalter zum Abschalten der Stromversorgung angeschlossen, können weitere Züge im Bahnhof abgestellt werden. Manche Modellbahner verwenden auch mehrere Trafos.
    Fahrbetrieb
    Mit zwei oder drei Modellbahntrafos kann man schon einen einfachen Modellbahnbetrieb einrichten. dazu wird die Gleisanlage durch Gleisrennstellen in mindestens drei Gleisabschnitte unterteilt. Der Bahnhof ist ein zusätzlicher Gleisabschnitt, wobei jedes Bahnhofsgleis einen Halteabschnitt bekommt, damit der Fahrstrom abgeschaltet werden kann.
    Während immer ein Zug im Bahnhof steht, können auf der Strecke zwei oder mehrere Züge unterwegs sein.
    Der Bahnhof hat ein Einfahrsignal und für jedes Gleis ein Ausfahrsignal. Der Zugbetrieb kann beispielsweise mit drei Modellbahntrafos oder automatisch mit Signalen ablaufen. Zunächst stellt sich die Frage, wo die Züge im manuellen oder automatischen Betrieb anhalten sollen. Beim automatischen Betrieb müssen abschaltbare Gleisabschnitte eingebaut werden.
    Signale
    Signale sichern den Betrieb mit mehreren Zügen beim Vorbild und beim Modell. Wollen Sie einen zweiten Zug auf die Strecke schicken, dann brauchen Sie ein Signal mit Zugbeeinflussung oder eine Blocksteuerung. Dafür werden beim Zweileitergleis wieder zwei Gleistrennstellen in die rechte Schiene eingebaut. Beim Dreileitergleis (Märklin) muß der Mittelleiter getrennt werden. Dazu muß man mit dem Klingenmesser eine Schienenschwelle aufschneiden und das Kupferband durchtrennen.
    Automatischer Zugbetrieb
    Um den Zugbetrieb auf der Strecke zu sichern, stellt man Blocksignale auf.
    Interessanter wird es, wenn wenn mehrere Züge unterwegs sind und ein Zug hinter sich das Blocksignal auf Halt stellt, und den hinterherfahrenden Zug automatisch anhält. So funktioniert es bei allen der Bahnen der Welt, früher durch einen Bahnwärter, heute automatisch. Das können wir im Modell leicht mit einer beliebigen Blocksteuerung machen, die es im Fachhandel zu kaufen gibt. Ein Gleiskontakt oder ein Gleisbesetztmelder schaltet das Signal auf Halt. Allerdings hält der Zug dann mit einem Ruck an, was nicht schön aussieht. Für langsames Beschleunigen und Verzögern (Abbremsen) gibt es eine Anfahr- und Bremsautomatik oder eine Blocksteuerung mit Anfahrautomatik und Bremsautomatik. Komfortabler ist eine Steuerung, bei der sich zusätzlich die Geschwindigkeiten der Züge, die Beschleunigungen und die Bremswege individuell einstellen lassen. Dann kann man jeden Zug, auch ohne Lokdecoder, mit der Hand am Regler über die Anlage fahren. Eine automatische Einfahrt in Bahnhöfe und Abstellbahnhöfe gehört auch dazu.
    Die IMO ist eine solche Steuerung.
    Die Größe der Anlage
    Die Abmessungen der Anlage richten sich in erster Linie nach dem Platzangebot. Wieviel Platz möchten Sie investieren? Wenn die Anlage mit der Sperrholzplatte nach Gebrauch an die Wand gestellt werden muß, ist eine Größe von 2 x 1 Meter kein Problem. Etwas mehr Platz in der Tiefe beansprucht eine Anlage mit mehreren Ebenen. Aber die Gleisstrecke wird um ein Vielfaches länger, so daß mehrere Züge gleichzeitig fahren können. Platz für weitere Züge bietet ein Abstellbahnhof.
    Jeder fängt einmal klein an
    Im Bild 13 ist eine einfache Anlage der Größe N mit nur einem Gleisoval zu sehen. Das ist das minimale, was man bauen kann. Ihnen selbst wir es wenig Spaß machen, aber es ist ein Anfang und macht sicherlich Kindern Freude. Ist genügend Platz vorhanden, kann die Anlage vergrößert und erweitert werden. Ein zusätzliches Bahnhofsgleis wäre der erste Schritt.
    Wenn der Platz nicht ausreicht
    Wenn der Platz für eine Gleisanlage mit Bahnhof, zweigleisige Strecke und Abstellbahnhof nicht ausreicht, dann bleibt nur noch ein Gleisoval, vielleicht mit kleinem Bahnhof. Das ist auch eine Modellbahnanlage.
    Wenn dies in H0 zu groß wird, bleibt noch ein Bahnhof und ein Autoverkehr.
    Eine solche Anlage wir oft Diorama genannt. Sie kann beispielsweise einen schönen Landschaftsausschnitt darstellen.
    Angenommen, es soll eine Anlage auf einem niedrigen Seitenschrank (Sideboard) aufgebaut werden. Sie kann auch als Schmuckstück im Wohnzimmer dienen und tagsüber mit einem Tuch abgedeckt werden. Dann hat in Größe N nur ein Gleisoval Platz. In Größe H0 reicht die Tiefe (Breite des Schrankes) nicht dafür. Aber man kann einen Bahnhof mit links und rechts einer kurzen Strecke bauen, die dann eben enden.
    Für einen Autoverkehr in Größe H0 reicht eine Tiefe von 40 Zentimeter. Der Schrank hat eine Tiefe von 50 cm. Die Länge der Anlage beträgt maximal der Länge vom Schrank.
    Trafos anschließen
    Werden mehrere Modellbahntrafos oder Fahrregler an die Gleisanlage angeschlossen, müssen sie an Gleisabschnitte angeschlossen werden, die zumindest mit einer Trennstelle in der rechten Schiene voneinander getrennt sind. Wir betrachten zunächst Gleichstrombahnen. Das Anschließen geschieht über Anschlußgleise oder man lötet die Drähte direkt an die Schienen oder Schienenverbinder an. Anstelle von Modellbahntrafos kann man auch elektronische Fahrregler anschließen. Diese sind zahlreich auf dem Markt, können aber auch leicht selbst gebaut werden. Wenn Sie einen preiswerten Fahrregler suchen und etwas löten können, nehmen Sie beispielsweise die bestückte easy stop-Platine und löten noch einen Leistungstransistor an. Bild 13 zeigt diese Platine mit angelötetem Leistungstransistor. Das Poti (oder Schieberegler) für die Einstellung der Fahrspannung wird auch direkt an die Platine angelötet.
    Das Bedienpult
    Die Potis oder Schieberegler für die Fahrspannung können direkt in die Modellbahnplatte oder ein kleines Stellpult eingebaut werden. Dort finden auch Weichenschalter oder Weichentaster Platz. In diesem Fall sollte die Anlagenplatte einen Rahmen bekommen, damit nicht Potis und Weichentaster auf dem Tisch oder Boden kratzen, wenn die Anlage aufgestellt wird.
    Die Zusicherung
    Mit der einfachen Gleisanlage im Bild 13 kann man Züge aufeinander fahren lassen. Das macht besonders Kindern Spaß, aber nicht unbedingt dem Besitzer der Anlage. Deshalb baut er eine Zugsicherung ein, die das verhindert. Hat ein Zug den Bahnhof verlassen, darf kein zweiter Zug nachfolgen dürfen. Das schaffen wir mit einem Gleisbesetztmelder und einem Relais, das den Bahnhof so lange abschaltet, bis keine Gefahr mehr besteht.
    24-fach Gleisbesetztmelder
    Wenn Sie auch zunächst wahrscheinlich nicht so viele Gleis-besetztmelder brauchen, können Sie von der Besetztmelderplatine der IMO einige Gleisbesetztmelder verwenden.
    An diese Platine muß für jede Gleisbesetztmeldung ein zusätzlicher Transistor angelötet werden, der den Fahrstrom des zurückliegenden Gleisabschnittsabschaltet. Besser ist ein zusätzliches Relais. Mit seinem zweiten Relaiskontakt kann dann auch ein Signal geschaltet werden. Bild 14 ist die Besetztmelderplatine mit Transistor und Relais.



    Bild 1 Einfache N-Anlage mit Gleisoval


    Bild 2 Modellbahnanlage in H0 mit drei Gleisebenen

    Bild 3
    H0-Anlage Sulzgries mit zweigleisiger Strecke, viergleisigem Bahnhof und 4-gleisigem Abstellbahnhof auf drei Gleisebenen . Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter


    Bild 4
    H0-Anlage Sulzgries mit zweigleisiger Strecke, Bahnhof und Abstellbahnhof auf drei Ebenen im Bau.


    Bild 5
    H0-Anlage Sulzgries mit drei Gleisebenen. Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter mit Straße

    Bild 6 Gleisplan der Gleisanlage im Bild 4


    Bild 7
    Gleisplan für eine Anlage auf drei Ebenen wie die H0-Anlage Sulzgries, aber ohne Abstellbahnhof

    Bild 8
    Gleisanlage mit zusätzlicher Strecke auf 4 Ebenen.


    Bild 9 Modulanlage Größe N


    Bild 10
    Z-Anlage mit zweigleisiger Strecke, mit 3-gleisigem Bahnhof und 3-gleisigem Abstellbahnhof (Schattenbahnhof)


    Bild 11
    Z-Anlage fast fertiggestellt


    Bild 12
    H0-Anlage und Z-Anlage im Größenvergleich


    Bild 13
    H0-Anlage Sulzgries im Bau. Test der Abmessungen durch Auflegen der Gleise

    Bild 14
    H0-Anlage Esslingen mit 2-gleisiger Strecke, Bahnhof und Straßenbahn

    Bild 15
    H0-Anlage Esslingen mit Straßenbahn und Autoverkehr

    Kleine Anlage oder Diorama in Größe H0 mit Bahnhof


    Bild 16 Besetztmelderplatine hier für 3 Bahnhofsgleise und Einfahrautomatik in den Bahnhof.


    Verkehrsanlagen für das Faller Car System haben in der Straße einen Führungsdraht für die magnetische Lenkung der Fahrzeuge eingebaut.
    Bereits eine kleine Verkehrsanlage mit den Ab-messungen 60 x 40 Zentimeter ist für den Test der Fahrzeuge geeignet.
    Bei größeren Verkehrsanlagen lassen sich Abzweigungen, Kreuzungen und Parkplätze einbauen und automatisieren.





    Kleine Verkehrsanlage 2 mit den Abmessungen 60 x 40 Zentimeter mit Abzweigmagnet

    Große Verkehrsanlage mit den Abmessungen 1 x 0,6 Meter

    Fahrzeuge mit der magnetischen Lenkung und mit Antriebsmotor erfreuen sich steigender Beliebtheit. Sie sind nicht nur Standmodelle für die Vitrine, sondern können auch auf den Straßen fahren. Wir haben einige Fahrzeuge in Größe H0 mit Abstandssteuerung für das Faller Car System umgerüstet. Diese können auch mit der Infrarot-Fernsteuerung ferngesteuert werden. Auch mit einer einfachen Infrarot-Sendediode lassen sich diese umgerüsteten Fahrzeuge anhalten.



    Fahrzeuge mit Abstandsteuerung
    LKW Scania R13 "Koch" Größe H0 mit Abstandssteuerung easy stop und Licht neu
    € 149.80


    Faller 161436 Car System H0 MB SK Biodiesel mit Abstandsteuerung/ Fernsteuerung easy stop neu Preis:€ 114,90


    Fahrzeuge 1/87 ohne Abstandssteuerung mit Fernsteuerung, Motor, Lenkachse, Ladebuchse Reedschalter und Akku

    VW Crafter Grand California Herpa mit Motor, Lipo-Akku, Ladegerät und Fernsteuerung mit Abstand bis 8 Meter (Motor ein/aus, schnell/langsam) neu Preis: 124,80

    Siku 1668 New Holland Traktor mit mit Motor, Akku und Fernsteuerung neu Preis: 119,90

    Unimog U 5023 Busch 60264 mit Motor und Lipo-Akku neu
    Preis: 64,90

    Faller 161436 Car System Mercedes Benz SK Biodiesel mit Abstandsteuerung/ Fernsteuerung


    Bestellungen an:

    Heinrich Müller
    Altbacher Hof 8
    73776 Altbach

    Telefon: 07153 9998360
    E-Mail: heinrich.mueller@modellelektronik.de
    Internet: modellelektronik.de

    LKW Scania R13 "Koch" mit Abstandssteuerung easy stop

    Mercedes G


    VW Crafter Grand California Herpa


    Fernsteuerung-Sender


    Siku 1668 New Holland Traktor mit Anhänger



    Unimog U 5023 Busch 60264 - 1/87


    Faller 161436 Car System H0 MB SK Biodiesel mit Abstandsteuerung/ Fernsteuerung
    Wer eine automatische Ladung der Akkus in den Fahrzeugen auf der Straße wünscht oder einfach die Fahrzeuge ohne Ladestecker laden möchte, ist mit einem kontaktlosen Ladegerät gut bedient.
    Ein solches Ladegerät funktioniert im Prinzip wie ein Trafo. Ein elektronischer Generator erzeugt in der Sendespule eine Wechselspannung, die induktiv auf die Empfängerspule übertragen wird. Die Frequenz liegt bei einigen Kilohertz.
    Es gibt Ladegeräte, die bei vollem Akku automatisch abschalten. Andernfalls trennt man das Fahrzeug vom Ladegerät, wenn sein NIMH-Akku 2,7 Volt und ein LiPo-Akku Akku etwa 4,2 Volt erreicht hat
    Ladegerät mit Laderegler
    Dieses Ladegerät mit induktiver Energieübertragung ist ideal zur Ladung der Akkus in den Fahrzeugen. Der Laderegler ist eine Elektronik-Platine und braucht etwas Platz im oder unter dem Fahrzeug.
    Steht ein Fahrzeug auf dem Ladegerät, setzt die Ladung automatisch ein.
    Der Sender mit Senderspule ist in einem Gehäuse untergebracht und kann unter der Straße montiert (angeklebt) werden (Bild 1).
    Der Empfänger (Empfängerspule mit Laderegler) für das kontaktlose Ladegerät wird unter das Fahrzeug geklebt und über einen Laderegler mit dem Akku verbunden.
    Ladegerät mit Sender und Empfänger Preis: 49,50
    Empfängerspule mit Laderegler Preis: 19,90

    Automatischer Betrieb
    Fährt das Fahrzeug über den Sender und wird beispielsweise von einem Stoppmagnet (oder einer Sendediode bei easy stop Fahrzeugen) angehalten, wird sein Akku geladen. Ist er voll geladen, schaltet das Ladegerät ab.
    Montage
    ⦁ Sender an beliebiger Stelle unter die Straße montieren (kleben).
    ⦁ Empfänger unter das Fahrzeug kleben,
    ⦁ Falls gewünscht Stoppmagnet einbauen
    ⦁ Fahrzeug bei eingeschaltetem Stoppmagnet fahren, bis es am Stoppmagnet anhält. Der Ladevorgang schaltet sich automatisch ein, wenn das Fahrzeug mit seiner Empfängerspule im Abstand von höchstens 8 mm über dem Sender steht.
    Die Ladezeit bei einem 300 mAh-Akku beträgt etwa 5 Stunden. Die Ladespannung beträgt maximal 3,9 Volt und der Ladestrom beträgt etwa 30 mA.
    Ladestation automatisch mit Geschwindigkeitsmessung
    Diese Ladestation misst die Geschwindigkeit der Fahrzeuge und hält sie automatisch an, wenn ihre Akkus geladen werden müssen. Wird ein Fahrzeug zu langsam, ist der Akku fast leer und muß geladen werden. Zur Erfassung der Geschwindigkeit werden am Straßenrand zwei Sensoren aufgestellt. Die Ladestation wird an gewünschter Stelle unter der Straße montiert. Langsame Fahrzeuge werden automatisch mit einem Stoppmagnet (beispielsweise von Faller) angehalten.
    Fahrzeuge mit Abstandssteuerung easy stop
    Fahrzeuge mit einem Abstandssteuerung easy stop-Modul brauchen keinen Stoppmagnet. Hinter der Ladestation wird eine Infrarot-Sendediode am Straßenrand aufgestellt, die die mit easy stop ausgerüsteten Fahrzeuge automatisch anhält.
    Ladestation automatisch mit Geschwindigkeitsmessung im Selbstbau
    Fahrzeuge mit dem Faller Car System müssen ab und zu geladen werden, wenn der Akku schwach wird. dazu steckt man gewöhnlich den Stecker des Ladegerätes in die Ladebuchse am Fahrzeug ein. Die Aufladung kann aber auch automatisch erfolgen. Das wird hier beschrieben. Dies ist ein Bauprojekt für geringe Elektronik-Kenntnisse. Gebraucht wird ein Zähler DCM 240 von Voltcraft oder ähnlich und ein Taktgeber, beispielsweise ein easy stop-Modul. Über ein Relais kann ein kontaktloses Ladegerät eingeschaltet werden. Sie können beispielsweise auch ein Ladegerät von einem Handy (SmartPhone) verwenden, wenn der Ladestrom auf höchstens 50 mA begrenzt wird.
    Diese Ladestation misst die Geschwindigkeit der Fahrzeuge und hält sie automatisch an, wenn ihre Akkus geladen werden müssen. Wird ein Fahrzeug zu langsam, ist der Akku fast leer und muss geladen werden. Zur Erfassung der Geschwindigkeit werden am Straßenrand zwei Sensoren oder Lichtschranken aufgestellt. Ein Zähler stoppt die Zeit der Fahrzeuge und schaltet bei niedriger Fahrgeschwindigkeit ein kontaktloses Ladegerät ein. Die Ladestation wird an gewünschter Stelle unter der Straße montiert. Unter den Fahrzeugen wird eine Empfängerspule angeklebt und die beiden Drähte der Spule mit dem Akku im Fahrzeug verbunden. Besser ist eine Empfängerspule mit Laderegler-Elektronik (haben wir vorrätig). Langsame Fahrzeuge werden automatisch mit einem Stoppmagnet (beispielsweise von Faller) angehalten.
    Funktionsprinzip der Geschwindigkeitsmessung mit Stoppuhr
    Auf einer Meßstrecke wird die Zeit für die Autos gestoppt. Ist ein Auto wegen schwachem Akku sehr langsam, schaltet das Ladegerät ein. Mit einem geeigneten Zähler lässt sich ein Zählerstand und durch eine Taktfrequenz eine bestimmte Zeit einprogrammieren. Damit wird eine Geschwindigkeit festgelegt. Bei easy stop-Fahrzeugen braucht man keine Lichtschranken, sondern nur Infrarot-Sensoren (Fototransistoren). die Infrarot-Sendedioden hinten an den Fahrzeugen schalten die beiden Sensoren der Meßstrecke ein. Diese Sensoren dienen als Start- und Stoppsignal für den Zähler.
    Fahrzeuge mit Abstandssteuerung easy stop
    Fahrzeuge mit Abstandssteuerung easy stop-Modul brauchen keinen Stoppmagnet. Hinter der Ladestation wird eine Infrarot-Sendediode am Straßenrand aufgestellt, die die mit easy stop ausgerüsteten Fahrzeuge automatisch anhält. Zwei Sensoren im Abstand von etwa 20 Zentimetern erfassen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge.
    Zwei Zähler: DCM 240 und Eigenbau-Zähler
    Für die Messung der Fahrgeschwindigkeit beschreibe ich zwei verschiedene Zähler, den DCM 240 von Voltcraft und einen Eigenbau-Zähler, für den es Platinen mit gedruckter Schaltung gibt. Er macht dieses Bauprojekt interessanter, aber auch schwieriger.
    Bauanleitung für Fahrzeuge mit Abstandssteuerung easy stop mit Zähler DCM 240
    Anstelle der Geschwindigkeit kann man auch die Zeit mit einer Stoppuhr oder einem Zähler messen, weil der Weg durch den Abstand der Sensoren für die Meßstrecke konstant ist. Bei Fahrzeugen mit easy stop-Modul braucht man keine Lichtschranken zur Erfassung der Fahrzeuge, sondern nur Infrarot-Sensoren (Fototransistoren). Bei dem Zähler DCM 240 kann jeder Zählerstand einprogrammiert werden. Über seinen Ausgang kann das Ladegerät eingeschaltet werden. In den Produktdaten ist beschrieben, wie man den Zähler auf den gewünschten Zählerstand programmiert. Das hängt vom Abstand der Lichtschranken ab. Bei einem Abstand von 20 Zentimeter ist ein Zählerstand von etwa 2000 eine gute Wahl. Am besten verwendet man als Spannungsversorgung für den Zähler DCM 240 einen LiPo-Akku mit 2,7 Volt, um den einprogrammierten Zählerstand zu speichern. Es geht auch mit drei in Reihe geschaltete NiMH-Akkus mit 3,6 Volt und einer Diode in Reihe, um 3,6 Volt - 0,7 Volt = 2,9 Volt zu erhalten. Am Zählereingang des DCM 240 wird das Taktsignal angeschlossen. Man kann den Anschluss der IR-Diode an der easy stop-Platine verwenden. Den Zähler setzet man beispielsweise auf den Zählerstand 2000. Läuft der Taktgenerator und ist der Zählerstand erreicht, schaltet er über seinen Ausgang und ein Relais das Ladegerät ein. dazu muss die Plusleitung vom Steckernetzteil zum Ladegerät unterbrochen und an den Relaiskontakt angeschlossen werden.
    Geschwindigkeitsmessung mit Stoppuhr mit Eigenbau-Zähler
    Die Stoppuhr eignet sich genauso oder besser zur Geschwindigkeitsmessung der Fahrzeuge. Diese Platine hat sogar Anschlüsse für zwei Lichtschranken und einen Taktgenerator. Es gibt unbestückte und betriebsfertig bestückte Platinen dieser Stoppuhr. Die Stoppzeit muss nicht einprogrammiert werden. Sie wird durch die Frequenz des Taktgenerators bestimmt. Der Taktgeber sitzt auf dieser Platine. Somit ist alles komplett für die Geschwindigkeitsmessung der Autos.
    Für diese Platine gibt es eine ausführliche Bauanleitung.
    Bestücken von smd-Bauteilen
    Nicht nur Modellbahner, sondern auch Hobby-Elektroniker wehren sich oft gegen das Bestücken der keinen smd-Bauteile, die einfach ohne Löcher auf die Platinen gelötet werden. Mit einem groben Lötkolben ist das schon eine Herausforderung. Man braucht einen temperaturgesteuerten Lötkolben mit einer feinen Lötspitze. Dann geht es schon. Mit einem Bügeleisen oder mit einem Heißluftföhn geht es noch einfacher. Auch ein Backofen ist geeignet. Der große Vorteil bei diesen oberflächenmontierten Bauteilen ist, daß die Platinen kleiner und damit viel billiger in der Herstellung sind. Auch die Bauteile sind billiger.
    Das Löten der oberfächenmontierten Bauteile
    Mit einer Spritze mit Lötpaste darin trägt man auf jede Lötstelle einen kleinen Tupfer Lötpaste auf. Dann bestückt man die keinen Teile mit einer Pinzette. Sind alle Bauteile drauf, stellt man die Platine auf ein umgedrehtes, geheiztes Bügeleisen oder in den Backofen und wartet bis das Lot schmilzt. Nach kurzer Abkühlung ist die Platine fertig gelötet. Wir verwenden allerdings einen speziellen Infrarot-Heizofen, der aber ein paar hundert Euro kostet.

    Bild 1
    kontaktloses Ladegerät mit Sender im Gehäuse und Mecedes G in Größe H0 mit Empflängerspule

    Ladegerät-Empfänger mit Laderegler-Elektronik, die bei vollem Akku automatisch abschaltet

    MAN Kohlelaster mit Empfänger und Empfängerspule

    LKW mit Empfänger und Empfängerspule


    Ladestation mit automatischer Geschwindigkeitsmessung


    Bild Stoppuhr-Platine


    Zähler DCM 24 mit Abstandssteuerung easy stop als Taktgenerator (Selbstbau)

    Platine der Stoppuhr unbestückt € 5,90


    Aktuelle Angebote
    Zur Steuerung der Fahrzeuge für das Faller Car System bieten wir Ihnen alle Möglichkeiten. Nicht geeignet für Kinder unter 14 Jahre.
    Mit der Abstandssteuerung können Sie beliebig viele Fahrzeuge fahren, aber sie fahren mit der eingestellten Geschwindigkeit.
    Wollen Sie jedes Fahrzeug mit einem Drehknopf anhalten und digital in jeder Geschwindigkeit steuern, eignet sich die Fernsteuerung FS1, die es auch mit Motorgeräusch gibt.
    Sollen die Autos langsam abbremsend an der Ampel anhalten, kann eine Ampel mit Infrarot-Diode verwendet werden oder die Fernsteuerung wird an die Ampel angeschlossen.
    Ein Blinker schaltet sich vor jeder Kreuzung ein, wenn der Abzweigmagnet betätigt wird.
    Die Parkplatzsteuerung steuert beliebig viele Parkplätze.

    Mit der Automatischen Überholung überholen schnellere Fahrzeuge langsamere Fahrzeuge.
    Als Ladegerät für die Akkus in den Fahrzeugen bieten wir ein kontaktloses Ladegerät für NiMH-Akkus und für LiPo-Akkus an.

    Steuerungen
    ⦁ Abstandssteuerung easy stop
    ⦁ Fernsteuerung
    ⦁ Parkplatzsteuerung

    • Automatische Überholung

    ⦁ kontaktlose Ladestation
    ⦁ Verkehrsampel

    Abstandssteuerung easy stop
    Mit dieser Abstandssteuerung easy stop können Sie mehrere Faller-Autos mit dem Car-System fahren lassen, ohne dass diese aufeinander auffahren. Der Infrarot-Sensor kann vorne in einem Scheinwerfer und die Sendediode hinten als Rücklicht eingebaut werden.
    Der sonst übliche Stoppmagnet zum Anhalten der Fahrzeuge wird nicht unbedingt gebraucht. Stattdessen sendet eine Infrarot-Diode, die an einer Ampel angebracht sein kann, das Stoppsignal.
    Preis: € 29,90

    Fernsteuerung oder Fahrzeugsteuerung FS1 zur Einstellung der Fahrgeschwindigkeit und zum Anhalten der Fahrzeuge
    Die Fernsteuerung ist eine Fahrzeugsteuerung oder Geschwindigkeitssteuerung und besteht aus einem oder mehreren Infrarotlichtsendern. Damit lassen sich beispielsweise Fahrzeuge mit dem Faller-Car-System, die mit einem easy stop-Modul ausgerüstet sind, anhalten und in der Fahrgeschwindigkeit steuern. Damit lassen sich auch alle Fahrzeuge, die in eine Stadt oder in einer 30er-Zone fahren, auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit herabsetzen.
    Dieser Sender sendet an jedes Fahrzeug in dem Infrarot-Abschnitt
    ( 40 cm) die Motordrehzahl mit der gewünschten Fahrgeschwindigkeit.
    Erweiterung des wirksamen Bereichs
    Hat das Fahrzeug den Infrarotbereich verlassen, fährt es mit der gewöhnlichen Geschwindigkeit weiter. Sie können nach 40 Zentimetern hinter der ersten IR-Sendediode eine weitere Infrarot-Sendediode am Straßenrand aufstellen und an dieselben Anschlüsse anschließen. Der Wirkungsbereich der Geschwindigkeitssteuerung wird dann auf etwa 80 Zentimeter Länge erweitert. Insgesamt können 50 Infrarot-Dioden für eine Streckenlänge bis 20 Meter an das Modul angeschlossen werden.
    Fernsteuerung im Gehäuse Preis: € 34,90

    Parkplatzsteuerung und Bushaltestelle mit Infrarot-Sensor oder mit Magnetfeldsensor
    Mit dieser Parkplatzsteuerung fahren die Autos automatisch auf freie Parkplätze oder eine Bushaltestelle und halten eine einstellbare Zeit lang an. Am Fahrzeug muss eine Infrarot-Sendediode oder ein kleiner Dauermagnet angebracht werden. Am Straßenrand wird ein Infrarot-Sensor aufgestellt oder es wird neben dem Führungsdraht ein Magnetfeldsensor eingebaut.
    Fahrzeuge mit easy stop-Modul haben bereits eine Infrarot-Sendediode hinten eingebaut.
    Die Steuerung schaltet die Abzweigmagnete auf den nächsten Parkplatz, wenn ein Parkplatz belegt ist. Sind alle Parkplätze belegt, schaltet der letzte Abzweigmagnet die Einfahrt nicht mehr auf die Parkplätze, sondern auf die Straße.
    Parkplatzsteuerung und Bushaltestelle mit Infrarot-Sensor
    Preis: € 39,90
    Parkplatzsteuerung und Bushaltestelle mit Magnetfeld-Sensor
    Preis: € 43,50

    Automatische Überholung

    Mit dieser Parkplatzsteuerung kann auch eine automatische Überholung erreicht werden, wenn man den Sensor nicht vor, sondern hinter dem Abzweigmagnet einbaut. Erreicht das erste Fahrzeug den Sensor, schaltet er auf Abzweigung, so daß das hinterher fahrende Fahrzeug abzweigt und damit überholen kann. Für das erste Fahrzeug kann mit einer Fernsteuerung FS1 Langsamfahrt eingestellt werden, damit das zweite Fahrzeug sicher überholen kann.


    Heinrich Müller
    Altbacher Hof 8
    73776 Altbach
    Internet: modellelektronik.de
    Telefon: 07153 9998360
    E-Mail: heinrich.mueller@modellelektronik.de


    easy stop-Modul


    easy stop-Modul mit Scheinwerfer, Rücklicht und Bremslicht


    Fahrzeugsteuerung im Gehäuse mit Motorengeräusch und Lautstärkeregler


    Bild 1
    kontaktloses Ladegerät mit Steckernetzteil

    Parkplatzsteuerung und Bushaltestelle

    Parkplatzsteuerung und Steuerung für Bushaltestelle

    Spule für kontaktloses Ladegerät 20 mm Durchmesser mit Laderegler unter Fahrzeug geklebt


    Anlagenbau-Grundwissen

    Mancher Erbauer ist für Anregungen für den Bau einer Modellbahnanlage dankbar. Wir bieten hier zunächst einige Gleispläne für kleine, platzsparende Modellbahnanlagen mit einer Fläche bis etwa drei Quadratmetern. Wenn Sie eine Modellbahnanlage bauen, kommen viele Fragen auf Sie zu. Diese reichen von den Schreinerarbeiten vom Anlagenunterbau bis zur Steuerung der Anlage. Dabei spielt auch die gewünschte Gleisanlage und die Landschaft eine Rolle. Dann stellt sich die Frage, ob die Anlage transportabel sein soll. Empfehlenswert ist, dass die Anlage so stabil gebaut wird, dass sie bei Platzmangel eventuell an die Wand gestellt oder transportiert werden kann.

    Transportable Anlagen

    Transportable Anlagen, die länger als etwa 2,5 Meter sind, müssen aus mehreren Anlagenteilen bestehen, damit sie auch durch das Treppenhaus transportiert werden können. Sie müssen sich auch Gedanken machen, wie Sie die Anlage aus dem Raum kriegen, wenn es im Hausflur eng her geht. Lassen Sie aber nicht zu viele Probleme auf einmal auf sich zukommen, sondern gehen Sie einfach in den Baumarkt und bestellen Sie eine Sperrholzplatte mit den üblichen Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter. Falls Sie keine Transportmöglichkeit (Dachgepäckträger Ihres Autos oder Lieferwagen) haben, lassen Sie sich die Holzplatte vom Schreiner oder Baumarkt anliefern. Diese Sperrholzplatte sollt mindestens eine Stärke von 8 Millimeter für die Gleistrassen haben.

    Anlagenunterbau

    Zusätzlich braucht man einen Rahmen aus Aluprofilstangen oder aus Rahmenschenkeln. Holzbretter mit 20 Zentimetern Breite und 20 Millimeter Dicke sind allerdings stabiler als beispielsweise Rahmenschenkel mit 6 x 4 cm. Haben Sie die Sperrholzplatte mühelos durch das Treppenhaus an den vorgesehenen Platz transportiert, sind die Abmessungen wohl in Ordnung. Sie können jetzt im Baumarkt zwei Rahmenbretter mit 2,5 Meter Länge und zwei mit 125 cm x 4 cm = 121 cm kaufen und als Anlagenunterbau Zuhause zusammenschrauben. Wenn die Anlage aber ein hohes Gebirge bekommt oder mehrere Gleisebenen haben soll, ist zu überlegen, ob sie dann auch noch durch das Treppenhaus passt. Höhe Berge können abnehmbar gestaltet werden. Auch ein Schattenbahnhof oder eine Gebirgsstrecke kann abnehmbar gebaut werden. Ist die Anlage für den Transport zu groß, baut man zwei oder mehrere kleinere Anlagenteile (Module) und schraubt sie zusammen.

    Anlagentypen

    Nach der Anlagenform können Modellbahnanlagen unterschieden werden. es gibt rechteckige Anlagen, Anlagen in L-Form, Rundumanlagen und Anlagen mit mehreren zungenförmigen Anlagenteilen, die einen ganzen Raum ausfüllen. Eine Modellbahnanlage im Bücherregal ist besonders platzsparend. Für eine Regalanlage in Größe N braucht man wenig Platz. Die beiden Gleisschleifen links und rechts an der Wand brauchen etwas mehr Platz als die geraden Gleise.

    Rechteckige Modellbahnanlagen

    Rechteckige Modellbahnanlagen sind besonders dann beliebt, wenn sie nach dem Gebrauch an die Wand gelehnt (oder geklappt) werden sollen.

    L-förmige Anlage

    Wer etwas mehr Platz hat, baut vielleicht eine L-förmige Anlage, die an zwei Wänden des Raumes steht.

    Ringsumanlagen

    stehen an allen vier Wänden des Raumes. Die Eingangstüre sollt aber frei bleiben. Das wird oft durch eine hochklappbare Gleistrasse gemacht.

    Zungenförmige Anlage

    Zungenförmige Anlagen haben zusätzliche Anlagenteile, die in den Raum hineinragen. Diese sind dann von mehreren Seiten zugänglich. Wir beschränken uns in der ersten Folge dieser Serie auf rechteckige Anlagen.

    Anlagenunterbau
    Für den Anlagenunterbau kann man im einfachsten Fall Dachlatten oder Rahmenschenkel mit 6 x 3,5 cm verwenden. Besser sind Streifen von Sperrholzplatten mit mindestens 20 cm Breite, weil diese sich nicht durchbiegen. Die Rahmen werden verleimt und verschraubt. An den Rahmen werden dann an den Ecken vier Füße angeschraubt.

    Anlagenplanung

    • Die Planung einer Gleisanlage

    • Die Planung der Landschaft

    Wenn Sie eine Modellbahnanlage planen, sieht die Gleisanlage bei einer Gebirgsanlage anders aus als bei einer Anlage mit Flachland. Gebirgsanlagen erfordern einen Geländeunterbau. Hier werden Sperrholzplatten (Spanten) entsprechend dem Geländeverlauf eingesetzt. Darauf kommen dann Geländematte, Fliegengitter oder Karton als Geländeunterbau. Die Anlage kann sich sowie bei der Gleisanlage als auch in der Landschaft an ein Vorbild anlehnen, wobei Maßstabsverkürzungen kaum zu vermeiden sind. Ob Sie bei der Planung nach freien Gedanken vorgehen oder ein Computerprogramm zuhilfe nehmen, ist Geschmacksache.

    Größere Anlagen

    Bild 10 zeigt ein Bild vom Bahnhof Esslingen mit umgebenden Gebäuden.

    Gebäude

    Oftmals hat man nicht mehr genügend Platz, um eine Stadt oder auch nur eine Straßenzeile aufzubauen. Für diesen Fall empfiehlt sich eine Gebäudezeile als Hintergrundkulisse oder in Halbreliefbauweise, bei der die Gebäude in der Tiefe halbiert sind.

    Die Gleisanlage

    Die Planung einer Gleisanlage ist eine Herausforderung für einen Neuling. Je nach Anlagentyp (Gebirgsanlage, Flachlandanlage oder Hafenanlage) unterscheidet sich der Gleisplan. Ein Gleisplan kann sich nach Vorbildern orientieren oder nach freier Phantasie gebaut werden. Auf weniger als drei Quadratmetern Fläche lässt sich kaum eine Gleisanlage gemäß einem Vorbild verwirklichen, außer man verkürzt beispielsweise Bahnhofsanlagen entsprechend dem Platzbedarf. Die Gleisanlage besteht aus einem oder mehreren Bahnhöfen und einer dazwischen liegenden Strecke. Die Strecke kann eingleisig oder zweigleisig sein. Der zweite Bahnhof kann ein unterirdischer Bahnhof (Schattenbahnhof) sein.

    Der Trick für lange Strecken

    Um lange Strecken zu erhalten, auf denen mehrere Züge verkehren, baut man eine zweigleisige Strecke mit zwei Gleisschleifen, die unter dem Namen Hundeknochen bekannt ist. Bild 2 bis und Bild 7 sind solche Gleisanlagen.

    Landschaftstypen

    Die Landschaft Gebirge oder Flachland sind die grundsätzlichen Landschaftstypen, aber auch eine Mittelgebirgslandschaft wird oft aufgebaut. Es ist vorteilhaft, wenn man sich schon bei der Planung der Gleisanlage Gedanken über die Landschaft macht. Lassen Sie sich aber nicht von zu vielen Informationen verwirren: Bauen Sie einfach mal die Gleisanlage für Ihren Traumbahnhof auf.

    Landschaftsplanung

    Für die Landschaftsplanung orientiert man sich gerne an Vorbildlandschaften oder an Modellbahnanlagen, die den eigenen Geschmack treffen.

    •Bilder von Vorbildlandschaften

    •Bilder von Modellbahnanlagen.

    Mancher stellt aber auch einfach mal einige Gebäude auf die leere Sperrholzplatte und lässt seine Phantasie walten.

    Betrieb auf der Modellbahnanlage

    •Handbetrieb•

    •automatischer Zugverkehr

    Handbetrieb

    Beim Handbetrieb fahren Sie Ihre Züge manuell mit einem oder mehreren Modellbahntrafos. Nur einen oder zwei Züge im Kreis herumfahren lassen wird schnell langweilig. Interessanter ist ein Zugverkehr vorbildnah mit langsam anfahrenden und anhaltenden Zügen und Signalen, wobei man auch mit jedem Zug Lokführer spielen kann.

    Automatischer Zugverkehr

    Beim automatischen Betrieb steuert eine Blocksteuerung den Betrieb mit mehreren Zügen, so dass kein Auffahrunfall passiert. Die Verdrahtung der Gleise, Weichen und Signale ist manchem Modellbahner ein Graus. Hinzu kommt noch die Wahl, welche Steuerung für die Anlage eingesetzt werden soll: Modellbahntrafos, Digitalsteuerung oder Intelligente Modellbahnsteuerung mit dem Computer (PC). Meistens beginnt man zunächst, die Züge mit Modellbahntrafos zu fahren. Wenn dies nicht mehr möglich ist, wird Ausschau nach einer Steuerung gehalten. Für den gleichzeitigen Betrieb mit mehreren Zügen kommen Sie ohne Gleistrennstellen nicht aus, denn die Gleisanlage muss in sogenannte Blockabschnitte unterteilt werden. Man kann gleich beim Verlegen der Gleise Isolierschienenverbinder einbauen oder später die Gleise mit einer Trennscheibe durchflexen. Dazu überlegt man sich, wo die Blocksignale, Einfahrsignalein den Bahnhof und Ausfahrsignale aufgestellt werden sollen. Kurz vor jedem Signal wird die Trennstelle für einen Halteabschnitt eingebaut. Wenn Sie eine komfortable Steuerung einsetzen, brauchen sie noch eine zweite Trennstelle davor für einen Bremsabschnitt.

    Schattenbahnhof

    Wenn Sie einen Schattenbahnhof auf einer tiefer liegenden Ebene bauen möchten, setzen Sie unter den Rahmen oder die obere Holzpatte eine zweite Holzplatte. Diese wird mindestens 20 Zentimeter tiefer angeschraubt.

    Gleisunterbau

    Ist der Anlagenrahmen erstellt, wird die Grundlage für das Verlegen der Gleise gebaut, Gleisunterbau genannt. Im Bahnhof ist das eine große Sperrholzplatte. Auf den Strecken vor und nach dem Bahnhof sind das schmale Streifen einer Sperrholzplatte, die entsprechend dem Gleisverlauf ausgesägt werden. Eine elektrische Stichsäge ist dafür gut geeignet. Dazu legt man am einfachsten die Gleise auf die Holzplatten, zeichnet deren Verlauf an und zeichnet etwas breiter den Sägeschnitt an. Dann werden die Gleise wieder abgenommen und die Stichsägt tritt in Aktion. Die jetzt ausgesägte Gleistrasse wird am besten auf senkrecht gestellten Lattenstücke gelegt, die am Rahmenunterbau festgeschraubt werden. Es gibt auch stabilere Methoden. Bei Steigungsstrecken mit maximal 4 % Steigung erhöht oder senkt man die Gleistrasse um 4 Zentimeter pro einem Meter Länge.

    Gleispläne

    Gleispläne von Modellbahnanlagen sind der erste Schritt zur Anlagenplanung. Wenn Sie sich eine Modellbahnanlage bauen möchten, halten Sie wahrscheinlich Aussicht nach dem geeigneten Gleisplan. Auch für weitere Informationen, die für den Bau und den Betrieb einer Modellbahnanlage nützlich sind, verraten wir alle Tricks. Sie sind für ein paar geniale Tipps sicherlich dankbar. Wir behandeln alle Themen für den Bau von Modellbahnanlagen. Planung oder spontane Inspiration sind beide akzeptable Planungsmethoden. Der Künstler wird eher das erstere wählen und der Techniker wird vielleicht eher nach der Planungsmethode vorgehen.

    Anlagentypen

    Wenn Sie eine Modellbahnanlage planen haben Sie vielleicht schon gewisse Vorstellungen bezüglich der Gleisanlage und der Landschaft. Mancher liebt die Nebenbahnromantik mit einem kleinen Endbahnhof. Vielleicht möchten Sie lieber einige lange Züge auf einer zweigleisigen Strecke fahren sehen. Aber auch beides lässt sich bei entsprechendem Platzangebot realisieren. Wir präsentieren Ihnen hier einige Gleispläne mit langen Strecken für den Betrieb mit mehreren Zügen.

    Gleisplan zeichnen

    Zeichnen Sie Ihren Gleisplan mit Bleistift und Lineal, mit einem Gleisplan-programm oder mit einem Modellbahnprogramm.

    Anlagenformen

    Nach der Form der Gleisanlage gibt es • rechteckförmige Anlagen • L-förmige Anlagen

    • U-förmige Anlagen

    • zungenförmige Anlagen

    • Rundumanlagen

    Rechteckförmige Anlagen

    Wenn Sie wenig Platz haben, eignet sich eine rechteckförmige Anlage, die nach Gebrauch an die Wand gestellt werden kann. Beispiel: Der erste Vorschlag ist eine Gleisanlage mit zweigleisiger Strecke, Bahnhof und Schattenbahnhof. Bild 1 bis Bild 5 zeigt eine solche Gleisanlage mit den Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter mit langer zweigleisiger Strecke auf 3 Ebenen, die aus einer einzigen Sperrholzplatte ausgesägt wurde. So macht der Bau von Modellbahnanlagen Spaß: Sie fahren in den Baumarkt, holen sich eine Sperrholzplatte mit den gewünschten Abmessungen, die gut transportabel ist. Falls die Platte für ihr Auto zu groß ist, können Sie vielleicht einen Bekannten anheuern, der ein größeres Fahrzeug oder einen Anhänger hat. Andernfalls liefert der Baumarkt die Holzplatte sicherlich gerne zu einer geringen Gebühr bei Ihnen vor das Haus. Denken Sie aber daran, daß die Platte durch das Treppenhaus in die Wohnung oder den Modell-bahnraum getragen werden muß. Eine Länge von mehr als 2,5 Metern kann für den Transport problematisch werden. Jetzt beginnen Sie mal ganz locker Gleise nach ihrem Geschmack zu verlegen. Das könnte wie im Bild 1 aussehen.

    Anlagenplanung

    Natürlich können Sie auch zuerst einen maßstäblichen Gleisplan zeichnen und die Größe der Sperrholzplatte danach aussägen oder im Baumarkt sägen lassen. Die ersten Überlegungen

    Die Anlagenplanung könnte nach folgenden Methoden unterschieden werden:

    • spontane Inspiration

    • Gleispläne suchen

    Planungsmethode Spontane Inspiration

    Göttliche Eingebung wäre für den Begriff „spontane Inspiration“ etwas übertrieben, aber ein kreativer Modellbahner greift zu Bleistift und Papier oder gleich zu den Gleisen, wenn er einen Einfall hat. Wenn Sie keine Lust oder Geduld zum Zeichnen Ihrer Gleisanlage haben, kaufen Sie sich ein paar Gleise der gewünschten Größe (H0, N oder Z) und legen sie auf die Sperrholzplatte. Vielleicht stellen Sie auch ein Bahnhofsgebäude und ein paar Häuser auf.

    Planungsmethode

    • Gleispläne
    Bei der Planungsmethode orientieren Sie sich zunächst nach dem Platzangebot. Kann ich zum Beispiel einen 10-gleisigen Großstadtbahnhof aufbauen oder baue ich einen dreigleisigen Kleinstadtbahnhof? Sind die Grenzen erkannt, zeichnen Sie Ihren Gleisplan. Sicherlich wollen Sie möglichst lange Züge fahren. Dann eignet sich eine Gleisanlage mit mehreren Ebenen. Vermutlich planen Sie auch einen Abstellbahnhof

    Epoche

    Die Epoche ist der Zeitabschnitt, in dem das Anlagenthema spielt. Oft werden die fünfziger Jahre als Thema gewählt, weil damals noch Dampfloks fuhren. Viele Modellbahner ignorieren die Epoche und fahren alle Züge, die ihnen gefallen.

    Das Anlagenthema

    Das Thema der Anlage kann bahntechnisch gesehen eine zweigleisige Strecke im süddeutschen Raum oder im Alpenland sein. Oder vielleicht eine Hafenanlage an der Nordseeküste? Beim Thema der Anlage kommt also auch die Landschaft ins Spiel. Wenn Sie eine große Modellbahnanlage bauen, lassen sich mehrere Landschaften beispielsweise von den Alpen bis zur Nordseeküste aufbauen. Die verschiedenen Landschaften können durch Bretter mit passenden Hintergrundkulissen oder durch mehrere Räume getrennt werden oder einfach ineinander übergehen.

    Wie baut man eine Modellbahnanlage?

    Grundsätzlich kann unterschieden werden, ob die Anlage stationär aufgebaut wird oder transportabel sein soll. Besser, aber aufwändiger ist eine transportable Anlage, weil sie auch mal weggeräumt werden kann, falls beispielsweise der Teppichboden ausgewechselt wird.

    Besteht die Anlage aus mehreren Teilen, müssen diese zusammengeschraubt werden.

    Für Ihre stationäre oder transportable Heimanlage genügt es, wenn Sie die Anlagenteile beliebig zusammenschrauben, weil sie ja nach einem neuen Zusammenbau genauso aufgebaut werden.

    Modulanlagen

    Modulanlagen bestehen aus mehreren Anlagenteilen, die gut transportiert und schnell aufgebaut werden können. Das ist etwas für Modellbahner, die auf Ausstellungen gehen, um ihre Künste zu zeigen.

    Module (Anlagenteile) bestehen als Rahmen jeweils aus vier Brettern aus Sperrholz oder Schichtholz. Die Breite und Dicke der Streifen (Bretter) richtet sich nach der Länge der Module. Bei Modulen mit etwa 14 einem Meter Länge können die Bretter etwa 20 Zentimeter breit und 20 Millimeter dick sein. Bei Modul-anlagen, die von verschiedenen Erbauern und Besitzern zusammengebaut werden, müssen die Seitenbretter und die Gleisübergänge immer gleich sein. Die Module müssen in jeder Kombination zusammenpassen.

    Aufwändiger ist eine Modulanlage, weil sie aus mehreren Anlagenteilen (Modulen) besteht und diese an den Gleistrennstellen zusammenpassen müssen. Am besten baut man immer zumindest zwei Module auf und schraubt diese zusammen. An den Brettern der beiden Module, die zusammenstoßen, werden Paßstifte eingebaut. Diese bestimmen beim Zusammenbau der beiden Module immer die genaue Position.

    Gleistrassen

    Sind mehrere Anlagenteile zusammengestellt und vielleicht auch Füße drangeschraubt, können Sie mit dem Bau der Gleisanlage beginnen,

    Bahnhöfe

    In Personenbahnhöfen steigen die Reisenden ein und aus. In Güterbahnhöfen werden Güter verladen.

    Brücken

    Brücken haben auf Modellbahnanlagen einen besonderen Reiz. Eine Brücke kann auch nachträglich eingebaut werden, indem man die Gleistrasse an der entsprechenden Stelle durchsägt, so daß die Brücke eingepasst wird.

    Module zusammenbauen

    Die vier Bretter eines Modulkastens werden zusammengeleimt und mit sogenannten Spaxschrauben verschraubt. An den Ecken können Verbindungswinkel angeschraubt werden. Zur zusätzlichen Stabilität sollten noch Bretter als Querverstrebung eingebaut werden. Vielleicht möchten Sie in die Ecken Standfüße anschrauben. Sollen diese abnehmbar sein, dann müssen in der einen Richtung und auch 90 Grad in der anderen Löcher mit mindestens 10 Millimeter gebohrt werden, um 10 mm Schrauben durchzustecken. Auch in die Trassenbretter werden die Löcher durchgebohrt. Dann kann man die M10-Schrauben durchstecken und mit Flügelmuttern festdrehen. Eine Unterlagscheibe gehört unter die Flügelmutter. Wenn Sie die Gleise an den Modulkanten mit Schienenverbindern verbinden, muss die Gleistrasse nicht auf den Millimeter genau stimmen. Wenn sie aber die Schienenverbinder weglassen möchten, ist Präzision angesagt: Befestigen sie die Gleistrassen genau an denselben Stellen. Oder machen Sie die Gleistrasse nicht bombenfest, so dass diese beim Zusammenfügen zweier Module etwas justiert werden können. Die Module werden mit M10 Schrauben und Flügelmuttern zusammengeschraubt. Dann können Sie auch leicht auseinandergebaut werden. Sie können auch M8-Schrauben nehmen. Aber Unterlegscheiben sind wichtig, damit sich Schrauben-kopf und Flügelmutter nicht in das Holz einziehen.

    Ein Tal auf einer Modulanlage

    Modulanlagen haben leider meistens eine geringe Tiefe. Bei Größe N beträgt sie beispielsweise 50 bis 60 Zentimeter. Das ist zwar für den Transport recht günstig, aber für die Geländegestaltung nicht. Das Gelände hat eine zu geringe Tiefe. Um eine Tiefenwirkung zu erzielen, muss man entweder eine Hintergrundkulisse anbringen oder den Hintergrund beispielsweise mit hohen Gebäuden abschließen. Bei einer Anlage mit Brücke oder Brückenmodul steigt Das Gelände fast vom Boden auf eine Höhe von 80 Zentimetern an. Das ergibt eine ausreichende Tiefe und eine gute Tiefenwirkung.

    Straßenbau

    Zum Bau von Straßen mit dem drahtgeführten Verkehr nach dem Falle Car System wird Stahldraht auf den Straßen verlegt. Dieser wird mit Spachtelmasse überzogen und dann Straßenfarbe aufgestrichen.

    Im Bericht über die Anlage "Heinrichshausen" sind weitere Tipps und Anregungen dargestellt.

    Der Zugbetrieb beim Vorbild und auf Modellbahnanlagen
    Der Zugbetrieb auf vielen Modellbahnanlagen orientiert sich am Vorbild der" Deutsche Bahn AG". Im Prinzip fährt bei der Eisenbahn schon immer ein Zug von einer Stadt zur anderen und damit von einem Bahnhof zum anderen. Erreicht er einen Zielbahnhof, beispielsweise München, kommt er nach Stunden wieder in den Startbahnhof, zum Beispiel Hamburg, zurück. Regionalzüge, Nebenbahnen und S-Bahnen fahren kürzere Strecken, aber auch nach langer Fahrt wieder in den Startbahnhof zurück. Es gibt also keinen Kreisverkehr wie auf einer Spielanlage. Diesen vorbildgemäßen Zugbetrieb kann man auf Modellbahnanlagen simulieren. Auf der Anlage im Bild 1 bis Bild 6 fahren die Züge vom Bahnhof zu einem entfernten Zielbahnhof, das ist der Schattenbahnhof, und wieder zurück. Aber nicht jeder har dieselben Vorstellungen und baut seine Anlage nach dem eigenen Geschmack.

    Bild 1

    Kleine Anlage "Sulzgries" im Bau. Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter

    Bild 2

    Kleine H0-Anlage "Sulzgries" im Bau

    Bild 4

    Kleine H0-Anlage "Sulzgries" im Bau

    Bild 5 Kleine Anlage "Sulzgries" Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter

    Bild 6

    Kleine Anlage "Sulzgries" Autostraße im Bau. Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter

    Bild 7

    H0-Anlage "Schwaikheim" Abmessungen 2,5 x 1,2 Meter

    Bild 8

    U-förmige H0-Anlage im Bau

    Bild 9

    Anlagenteil Geißlingen im Bau

    Bild 10

    H0- Anlage Esslingen mit Straßenbahn

    Bild 11

    Erweiterter Gleisplan mit 3 Ebenen mit Bahnhof, davor eine tiefer liegende Paradestrecke und Schattenbahnhof


    Bild 13 Gesamtansicht unserer H0-Anlage Esslingen

    Bild 14 Bahnhof der H0-Anlage Esslingen

    Bild 15 Bahnhofstraße der H0-Anlage Esslingen

    Bild 16 Anlage Esslingen Bahnhofstraße


    Bilde 17 H0-Anlage Esslingen im Bau

    Bild 18 H0-Anlage Esslingen

    Bild 19 Originalbild vom Bahnhof Esslingen als Hintergrundkulisse

    Bild 20 H0-Anlage Esslingen Richtung Oberesslingen

    Bild 21 Bahnhof Geißlingen in H0

    Bild 22 N-Modulanlage MEC Esslingen im Bau

    Bild 23 Höhenunterschiede durch Gleiswendel überwinden.

    Bild 24 Abstellbahnhof beim MEC Stuttgart

    Bild 25 Gleisplan von Herrn Heim

    Bild 26 Wer keinen Platz für eine Modellbahnanlage hat, kann ein Diorama bauen.

    Bild 27 Planung nach Vorbildern: Esslingen Marktplatz mit Blick auf die Burg

    Bild 28 Planung nach Vorbild:

    Esslingen Bahnhofstraße 30er Jahre

    Bild 29 Zusammengesetztes Bild als Anlagenplanung

    Die Straßenbahn ist eine Alternative zum Zugverkehr

    Verkehrsanlage 2 x 1 Meter für reinen Autoverkehr


    Die Anlage Heinrichshausen ist fertiggestellt. Diese Anlage hat eine lange Strecke mit einer Steigung für Fahrzeuge mit dem Faller Car System. Hier testen wir vorwiegend unsere Abstandssteuerungen und Fernsteuerungen easy stop.

    Die Abmessungen sind 2 x 0,55 Meter


    Bild 1 Rechts am Hang entlang sind neue Gebäude entstanden.

    Bild 2 Anlage im Bau: Die Straßentrasse für die zusätzliche Bergstraße ist verlegt und mit Metallwinkeln befestigt.

    Bild 3 Anlage im Bau: Unter der Bergstraße ist eine Aluschiene zur Stabilisierung probeweise mit Schraubklemmen befestigt.

    Bild 4 Anlage im Bau: Der Fahrdraht ist verlegt. Die Autos können fahren, aber nicht alle schaffen die Steigung.

    Bild 5 Anlage im Bau: Die Straße ist gespachtelt und mit Straßenfarbe gestrichen.

    Ein bisschen Farbe macht den Anlagenteil schöner.

    Bild 6 Weitere Gebäude kommen hinzu.

    Bild 8 Etwas Gras macht die Anlage schöner. Jetzt ist die Anlage fertiggestellt und wartet auf einen Käufer.

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    Umbau Kohlelaster auf LiPo-Akku und easy stop für das Faller Car System

    Dieser Kohle-LKW hat einen inzwischen schwachen Akku . Der Motor läuft nur noch wenige Minuten. Weil der Motor senkrecht eingebaut ist, hat ein normaler Akku keinen Platz. Deshalb hat der Hersteller links und rechts vom Motor zwei kleine Akkus eingebaut.

    Etwas über Lipos

    Lithium-Polymer-Akkus sind mechanisch, elektrisch und thermisch empfindlich: Beschädigungen, Überladen, Tiefentladen, zu hohe Ströme, Betrieb bei zu hohen Temperaturen (über 60 °C) oder zu niedrigen (unter 0 °C) und langes Lagern in entladenem Zustand schädigen oder zerstören die Zelle in den meisten Fällen. Lithium-Polymer-Akkus können sich bei Überladung aufblähen und verpuffen und dabei entzünden. Die Ladeschlußspannung darf nicht überschritten werden. Als Ladeschlußpannung gelten 4,0 – 4,2 Volt. Zur Ladung verwendet man ein spezielles Ladegerät für Lipo-Akkus. Auf meiner Anlage mit drahtgeführtem Autoverkehr nach dem Faller Car System sind immer mehrere Autos auf der Straße unterwegs. Um Auffahrunfälle zu verhindern, brauchen alle Fahrzeuge eine Abstandssteuerung (easy stop). Hier beschreibe ich den Einbau eines LiPo-Akkus. Die Abstandssteuerung ist bereists eingebaut. Das easy stop-Modul hat auf dem Motor Platz gefunden. Darunter habe ich ein Stück Klebeband angeklebt. Der LiPo-Akku kommt jetzt oben drauf. Dann werden die Anschlüsse für den Motor und den Akku angelötet. Die Plusleitung oder Minusleitung zum Akku wird über den kleinen Schalter am Wagenboden geführt. Jetzt kann ich das Auto sausen lassen. Gewöhnlich werden LiPo-Akkus mit 1C, also einem Zehntel der Kapazität geladen. Dieser Akku hat eine Kapazität von 100 mAH (Milli- Ampere-Stunden). Bei einem Motorstrom von 20 mA läuft das Fahrzeug etwa 5 Stunden, bis der Akku ganz leer ist. Der Ladestrom für diesen Akku beträgt 100 mA. Er ist spätestens in einer Stunde geladen. Nickel-Akkus brauchen 5 Stunden. Der Motor des Fahrzeugs ist für 2 Volt bis 2,5 Volt ausgelegt. Der LiPo-Akku liefert 3,7 Volt. Daher muß die Spannung für den Motor um ungefähr 1,2 Volt reduziert werden. Ich habe dafür in die eine Motorleitung zwei Siliziumdioden (1N4148) eingelötet. Es geht mit jeder Siliziumdiode. Noch ein Hinweis: Damit ich weiß, welches Auto einen LiPo-Akku hat, habe ich ein keines Kleberchen neben der Ladebuchse angebracht, wo LiPo draufsteht. Dann weiß ich, welches Ladegerät angeschlossen werden muß. Am Ladegerät habe ich ein passendes Steckerchen angelötet, um das Auto zu laden. Dieses Fahrzeug hat noch Rücklichter, Bremslichter und Ladekontakte an den Außenspiegeln, um den Akku zu laden.

    Tschüß bis zum nächsten Mal.

    Euer Heinrich




    der Kohlelaster auf meinem Parkplatz

    Umbau Kohlelaster auf LiPo-Akku und easy stop für das Faller Car System

    Ein Parkplatz ist auf einer Verkehrsanlage eine Besonderheit, besonders, wenn er automatisch funktioniert.

    Ein Abzweigemagnet von Faller wurde in den Parkplatz eingebaut und festgeklebt. Diese Parkplatzsteuerung ist für Fahrzeuge ausgelegt, die ein easystop-Modul enthalten.

    Automatische Parkplatzsteuerung

    Bei einer automatischen Parkplatzsteuerung schaltet ein besetzter Parkplatz den Abzweigemagnet auf den nächsten Parkplatz. Sind alle Parkplätze belegt, schaltet der Abzweigemagnet an der Parkplatz-Einfahrt geradeaus auf die Straße, so daß kein weiteres Auto in den Parkplatz einfährt. Das läßt sich am einfachsten mit easy stop-Modulen machen. Jedes Modul meldet mit seinem Infrarot-Sensor einen besetzten Parkplatz und schaltet (mit seinem Motorausgang) den Abzweigemagnet auf den nächsten Parkplatz. Am besten schaltet man den Abzweigemagnet über ein Relais, um den kleinen Schalttransisor auf der Platine vor ungewollten Kurzschlüssen zu bewahren.


    Bild 1

    Parkplatz mit Abzweigemagnet

    Parkplatzsteuerung

    Bild 2

    Automatische Parkplatzsteuerung.

    Jeder Parkplatz bekommt ein easy stop-Modul mit einem Relais.

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    Heute möchte ich eine Abzweigung mit einem Kammrelais vorstellen.

    Abzweigungen von Straßen gibt es auch im Modell an vielen Stellen, beispielsweise Zufahrten zu Industriegebäuden, Parkplätzen oder links abbiegen beim Überholen. Dafür braucht man immer eine Einrichtung, die beim drahtgeführten Faller Car System die Lenkdeichsel der Autos auf den Abzweig leitet. Dafür gibt es Abzweigungen mit Elektromagnete und Servos (das sind Motoren mit Getriebe und Stelldeichsel). Man kann es aber auch mit einem einfachen Kammrelais machen. Dies stelle ich Ihnen hier vor. Hier betreibe ich eine ganz einfache Abzweigung. Zum Test habe ich sie vorerst auf eine Holzplatte gebaut. Eigentlich wollte ich eine Faller-Abzweigung in meine Anlage einbauen, aber ich fand keine Lochsäge mit 25 Millimeter Durchmesser. Die muß ich noch besorgen. Not macht erfinderisch. Deshalb habe ich ein Kammrelais als Abzweigung genommen. Von meinen Linearmotoren habe ich noch viele Relais übrig. Mit Linearmotoren kann man Autos auch fahren lassen.

    Der Aufbau der Abzweigung mit Kammrelais

    Vor der Abzweigung habe ich ein Loch mit 3 mm Durchmesser gebohrt,

    den Führungsdraht abgewinkelt und in das Loch gesteckt, damit er beweglich ist und sich leicht auf die abzweigende Straße stellen läßt.

    Das Relais braucht einen Stelldraht und einen Haltewinkel.

    Der Führungsdraht auf der Straße ist an den Stelldraht des Ankers vom Relais angeklebt.

    Bewegt sich der Anker, zieht er den Führungsdraht auf die abzweigende Straße.

    Ich habe den Antrieb in meine Anlage eingebaut. Er funktioniert zwar, sieht mir aber zu häßlich aus.


    Antrieb für Abzweigung mit Kammrelais und Stelldraht im Versuch

    Meine Anlage mit Autoverkehr

    Der Antrieb sieht leider mit seiner Plexiglasabdeckung nicht schön aus

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